BYD hat am Mittwoch mit einem Kursanstieg von 2,75 % zumindest an einigen Börsen beendet und ist damit bei 10,62 Euro angekommen. Bereits am Vortag hatte die Aktie um 2,02 % zugelegt. Zwei kräftige Bewegungen in Folge lenken den Blick wieder stärker auf den Titel. Dennoch reicht diese Entwicklung allein nicht aus, um die charttechnische Lage grundlegend zu verändern. Noch ist die Aktie im klaren Abwärtstrend. Die Chancen auf einen Ausbruch nach oben bleiben indes aktuell noch immer intakt.
BYD: Die Hoffnung auf die Expansion
Die gleitenden Durchschnitte über 100 und 200 Tage zeigen weiterhin nach unten. Der Kurs notiert rund 18 % unter dem GD100 und etwa 14 % unter dem GD200. Solange diese Abstände bestehen, bleibt der übergeordnete Abwärtstrend aus Sicht der technischen Analysten eindeutig bestehen.
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Unabhängig von der Charttechnik präsentiert sich das operative Geschäft zumindest in Teilen robust. Die jüngsten EU-Absatzzahlen aus dem November fielen ausgesprochen stark aus. Im Vergleich zum Vorjahresmonat legte das Unternehmen um mehr als 200 % zu.
Besondere Aufmerksamkeit gilt der Expansion nach Europa auch aus diesem Grund, weil der Konzern in China mit der Rabattschlacht kämpfen muss. BYD treibt seine Präsenz daher z. B. in der EU konsequent voran.
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Auch in Lateinamerika baut der Konzern Kapazitäten auf. In mehreren Ländern entstehen Fertigungsstrukturen. Sollte das geplante Mercosur-Abkommen mit der EU in Kraft treten, könnte BYD davon profitieren. Lokale Produktion in Verbindung mit erleichtertem Handel gegenüber der EU könnte die dortigen Handelsbeschränkungen umgehen helfen.
Analysten taxieren den fairen Wert der Aktie im Durchschnitt auch daher bei rund 14 Euro. Vom aktuellen Kursniveau aus ergibt sich daraus ein deutlicher Abstand. Diese Bewertung stützt sich auf das starke Absatzwachstum, die internationale Expansion sowie die vertikale Integration des Konzerns, der Batterien und Fahrzeuge aus eigener Hand entwickelt und produziert. Daher: Die Aktie hat durchaus noch immer Chancen.
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