BYD-Aktie: Sieht das überhaupt noch jemand!?

Der chinesische Autobauer BYD übertrumpft Toyota auf der Bangkok Motor Show, während seine Aktie unter Druck gerät. Die globale Expansion schreitet voran.

BYD Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Kursschwäche der BYD-Aktie zum Wochenende
  • Historischer Bestellerfolg vor Toyota in Bangkok
  • Globale Expansion mit neuen Produktionsstandorten
  • Geopolitische Lage beeinflusst Energiekosten und Nachfrage

Sehr schwach startete nun die Aktie von BYD in die Endphase der Woche. Die Kurse sind um rund -3,3 % nach unten gelaufen. Die Aktie kommt auf nur noch 11,23 Euro, was wiederum kein Ruhmesblatt darstellt. An sich sollte die BYD nun die Chance ergreifen, sich in Richtung von 12 Euro nach oben zu schieben. Der Ausbruch auf einen echten Aufwärtstrend wartet.

Dennoch schreibt BYD immer wieder positive Schlagzeilen. Ein historischer Umbruch im südostasiatischen Automarkt sorgt aktuell für massive Berichte. Erstmals hat der chinesische Hersteller BYD auf der Bangkok Motor Show den langjährigen Marktführer Toyota übertroffen. Mit mehr als 17.300 Bestellungen lagen die Chinesen deutlich vor der japanischen Konkurrenz, die auf rund 15.700 Reservierungen kam. Damit verschiebt sich die Kräfteverteilung in einer Region, die über Jahrzehnte fest in der Hand japanischer Hersteller war.

Vor diesem Hintergrund gewinnt die globale Expansion weiter an Bedeutung. BYD investiert gezielt in neue Produktionsstandorte, unter anderem in Thailand, Brasilien und Ungarn. Diese Werke sollen langfristig dazu beitragen, regionale Märkte direkter zu bedienen und die Abhängigkeit vom Exportgeschäft zu reduzieren.

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BYD: Doch stärker als noch die Konkurrenz, dank der Expansion!

Ausschlaggebend für diese Entwicklung ist nicht nur das Produktportfolio, sondern vor allem die veränderte allgemeine Wirtschaftslage Lage. Steigende Energiepreise im asiatisch-pazifischen Raum haben die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen spürbar beschleunigt. Hintergrund sind geopolitische Spannungen rund um den Iran sowie Einschränkungen im Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, die zu deutlich höheren Kraftstoffpreisen geführt haben.

Nun wird alles anders, jedenfalls wenn es um die Stimmung am Markt geht. Die neue Einigung im Iran steht unmittelbar an. Für zwei Wochen soll es eine Waffenruhe geben.

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Das wiederum wird an den Märkten eine Reaktion auslösen. Infolgedessen kann es nun zu einiger Bewegung auch für die BYD kommen. Die ist formal betrachtet indes weiter im Aufwärtstrend.

Die 200-Tage-Linie ist noch immer nicht ganz erreicht. Es fehlt ein Aufschlag um mindestns 50 Cent. Der Markt also zögert aktuell noch.

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