BYD-Aktie: Unfassbare Perspektive!

Trotz eines schwachen Aktienkurses treibt BYD seine internationale Expansion voran. Die Submarke Fangchengbao verzeichnet ein starkes Wachstum, während ältere Modelle wie der Atto 3 einbrechen.

BYD Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Fangchengbao mit 236 Prozent Wachstum
  • Atto 3 Absatz bricht um 70 Prozent ein
  • Exportziel von 1,5 Millionen Fahrzeugen
  • Quartalszahlen am 28. April erwartet

Mit einem Minus von 1,75 % auf 11,13 Euro ging BYD am Freitag noch aus dem Handel. Dies war enttäuschend, denn es gibt eine ganze Reihe neuer Expansionsinitiativen außerhalb Chinas.

Denn operativ treibt der Konzern derzeit gleich mehrere Projekte parallel voran. Besonders auffällig ist die Entwicklung der Submarke Fangchengbao. Im ersten Quartal verkaufte die Marke knapp 65.000 Fahrzeuge und wuchs damit um rund 236 %. Damit gewinnt BYD im margenstärkeren SUV- und Performancebereich deutlich an Bedeutung.

Zusätzlichen Schub soll das geplante FORMULA-Coupé bringen, mit dem BYD stärker in höherpreisige Fahrzeugsegmente vordringen will.

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BYD: Es gibt nicht nur Licht

Gleichzeitig kämpft das Unternehmen aber auch mit Problemen bei älteren Modellen. Der Atto 3, lange ein wichtiger Absatztreiber, verlor zuletzt massiv an Dynamik. Die Auslieferungen brachen im Jahresvergleich um mehr als 70 % ein. BYD reagiert darauf mit technischen Upgrades. Neue Modellgenerationen sollen größere Reichweiten, verbesserte Antriebssysteme und deutlich schnellere Ladezeiten bieten.

Auch beim Preis bleibt der Konzern am Drücker. Modelle wie der Sealion 05 sollen vergleichsweise günstige Einstiegspreise mit moderner Technologie kombinieren und so Marktanteile sichern.

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Im Heimatmarkt bleibt die Lage allerdings schwieriger. Zwar zog der Absatz im März gegenüber dem Vormonat wieder an, im Jahresvergleich verzeichnete BYD jedoch bereits den siebten Rückgang in Folge. Umso wichtiger wird das internationale Geschäft. Im ersten Quartal exportierte der Konzern bereits mehr als 321.000 Fahrzeuge. Für das Gesamtjahr liegt das Ziel bei 1,5 Millionen Exporteinheiten.

Nun möchte die BYD allerdings die Zahl an Schnellladestationen in China auch noch schnell erhöhen. Es geht darum, Verbrenner-Anhänger in China zu gewinnen. Der Angriff der BYD läuft also einfach weiter. Und dennoch gilt auch der Blick in den Rückspiegel als bedeutend: Am 28. April dürften die nächsten Quartalszahlen zeigen, wie stark das internationale Wachstum die Schwäche im Heimatmarkt tatsächlich kompensieren kann.

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Über Mirko Hennecke 1836 Artikel

Mirko Hennecke ist ein aufstrebender Wirtschaftsjournalist, der mit 25 Jahren bereits eine beeindruckende Karriere vorweist. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Analysen, klare Sprache und ein tiefes Verständnis globaler wirtschaftlicher Zusammenhänge aus.
Spezialisiert auf internationale Finanzmärkte, Wirtschaftspolitik und makroökonomische Entwicklungen, verbindet er präzise Recherche mit einer frischen, zugänglichen Perspektive.

Seine journalistische Laufbahn begann in einer renommierten deutschen Wirtschaftsredaktion, wo er durch analytisches Denken und prägnante Berichterstattung schnell Aufmerksamkeit erregte. Stationen in London und Zürich vertieften sein Verständnis für die europäische Finanzwelt und globale Marktmechanismen. Heute arbeitet Mirko als unabhängiger Journalist und veröffentlicht regelmäßig in führenden Wirtschafts- und Fachmedien im deutschsprachigen Raum, darunter angesehene Publikationen.

Mirko hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften (B.Sc.) von einer deutschen Spitzenuniversität, ergänzt durch ein Zertifikat in Finanzjournalismus. Seine Artikel bieten nicht nur Orientierung in komplexen Themen, sondern wurden auch mehrfach ausgezeichnet, darunter ein Nachwuchsjournalismus-Preis im Jahr 2023. Als gefragter Gastautor trägt er zudem zu internationalen Plattformen bei, wo er wirtschaftspolitische Trends und makroökonomische Analysen beleuchtet.

Mit einem Gespür für aktuelle Entwicklungen und einer klaren Handschrift ist Mirko Hennecke eine Stimme, die in der Wirtschaftsberichterstattung gehört wird – sachlich, fundiert und stets am Puls der Zeit.