Aktuell sieht es für den chinesischen Titel von BYD nicht besonders gut aus, so jedenfalls der Eindruck von den Börsen. Die Notierungen waren zuletzt auf ohnehin schon niedrigem Wert noch einmal schwächer geworden. Können die Chinesen hier vielleicht endlich einmal gegensteuern? Darauf warten zumindest die Analysten. An der Börse zeigt sich ein anderes Bild. Am Freitag verlor die Aktie -0,9 %. Der Kurs blieb über 10 Euro, notiert jedoch rund -18,47 % unter der 100-Tage-Linie. Analysten sehen Zielmarken oberhalb von 13 Euro. Damit entsteht eine Lücke zwischen aktueller Bewertung und prognostizierten Kurszielen.
BYD: Die Börsen wollen aktuell noch immer nicht mitspielen!
Nicht der Kurs, sondern die Marktanteile erzählen die eigentliche Geschichte. BYD steigerte im Januar seine Neuzulassungen in Europa um 165 % auf 18.242 Fahrzeuge. Der Marktanteil sprang von 0,7 % auf 1,9 %. Während der europäische Automarkt insgesamt eine leichte Abkühlung zeigte, gewann der chinesische Hersteller deutlich an Boden.
Im direkten Vergleich verlor Tesla Marktanteile und kam nur noch auf 0,8 %. Diese Verschiebung markiert eine klare Bewegung innerhalb des Elektromarktes. BYD erweitert seine Präsenz schnell und sichtbar. Die Kombination aus attraktiven Preispunkten und breiter Modellpalette trifft auf eine Kundschaft, die zunehmend auf Preis-Leistung achtet.
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Strukturelle Kostenvorteile spielen dabei eine zentrale Rolle. Niedrigere Produktions- und Arbeitskosten verschaffen BYD Spielraum. Branchenanalysten erwarten, dass dieser Vorteil mehrere Jahre bestehen bleibt. Während andere Hersteller ihre Strategien anpassen, setzt BYD auf Volumen und Vielfalt.
Charttechnisch wirkt der Titel aber noch immer kurzfristig belastet, operativ jedoch expandiert das Unternehmen in Europa mit klar messbaren Zahlen. 165 % Wachstum, 1,9 % Marktanteil und 18.242 Neuzulassungen innerhalb eines Monats zeigen an sich eine ordentliche operative Lage.
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