BYD-Aktie: Was für eine sagenhafte Aussicht!

BYD-Aktie steigt leicht, bleibt aber im Monatsverlust. Analysten sehen Potenzial dank neuer Batterietechnik und steigender Umsätze.

BYD Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Aktie schließt mit leichtem Plus
  • Neue Blade-Batterie-Generation im Fokus
  • Bis zu 20.000 Schnellladestationen geplant
  • Analysten erwarten Kurse über 13 Euro

Die Aktie von BYD konnte sich gestern in Deutschland wieder kräftiger aufwärts schieben. Sie kam auf ein Plus von 1,07 % und einen Schlusskurs von 10,07 Euro. Immerhin. BYD meldet sich zum Wochenschluss zurück, obwohl die Aktie in den vergangenen fünf Handelstagen noch immer mehr als 8 % verloren hat. Die Börse liefert damit ein interessantes Bild. Wirtschaftlich betrachtet wächst der Konzern weiter mit enormem Tempo, an den Märkten bleibt die Stimmung trotzdem wechselhaft.

Zuletzt war gemeldet worden, dass BYD ein aktualisiertes Modell von Denza (ein SUV-Fahrzeug) auf den Markt bringt. Damit war allerdings der Markt nicht zu beeindrucken. Auch die jüngsten Meldungen, wonach der Absatz von E-Fahrzeugen in Europa wegen der hohen Spritpreise steigt, half hier nur bedingt.

BYD: Es geht am Ende um Preise und Technik

Besonders auffällig wirkt derzeit noch immer die Entwicklung rund um die neue Batteriegeneration. Die Blade Battery gilt inzwischen als eines der wichtigsten Projekte im weltweiten Elektroautomarkt. Vor allem die Ladezeiten rücken dabei in den Mittelpunkt. BYD arbeitet daran, große Teile der Batteriekapazität innerhalb weniger Minuten wieder verfügbar zu machen.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei BYD?

Gleichzeitig entsteht in China eine gigantische Infrastruktur. Bis Jahresende sollen rund 20.000 Schnellladestationen aufgebaut werden. Die Technik nutzt zusätzliche Pufferbatterien, damit hohe Ladeleistungen dauerhaft stabil bleiben.

Die Börse konzentriert sich aktuell allerdings stärker auf den Konkurrenzkampf innerhalb Chinas. Mehrere Hersteller bringen neue Modelle auf den Markt. Xpeng kündigte zuletzt ein neues SUV zur Stärkung des Premiumsegments an. Chery prüft den Einstieg in den US Markt. Zusätzlich treiben hohe Ölpreise die Nachfrage nach Elektroautos in Europa spürbar an.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei BYD?

BYD selbst bleibt wirtschaftlich enorm groß. Für 2026 erwarten Analysten einen Umsatz von rund 914 Milliarden Chinesische Yuan. 2027 könnten die Erlöse bereits auf mehr als eine Billion Chinesische Yuan steigen. Der Nettogewinn soll gleichzeitig von rund 41 Milliarden auf über 51 Milliarden Chinesische Yuan wachsen.

Charttechnisch bleibt die Lage dennoch schwierig. Die Aktie verlor innerhalb eines Monats mehr als 14 %. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf knapp 4 %. Immerhin: 10 Euro haben als Unterstützung noch gehalten und helfen etwas. Analysten erwarten aber Kurse von über 13 Euro!

BYD-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BYD-Analyse vom 23. Mai liefert die Antwort:

Die neusten BYD-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BYD-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 23. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

BYD: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu BYD

Über Mirko Hennecke 2073 Artikel

Mirko Hennecke ist ein aufstrebender Wirtschaftsjournalist, der mit 25 Jahren bereits eine beeindruckende Karriere vorweist. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Analysen, klare Sprache und ein tiefes Verständnis globaler wirtschaftlicher Zusammenhänge aus.
Spezialisiert auf internationale Finanzmärkte, Wirtschaftspolitik und makroökonomische Entwicklungen, verbindet er präzise Recherche mit einer frischen, zugänglichen Perspektive.

Seine journalistische Laufbahn begann in einer renommierten deutschen Wirtschaftsredaktion, wo er durch analytisches Denken und prägnante Berichterstattung schnell Aufmerksamkeit erregte. Stationen in London und Zürich vertieften sein Verständnis für die europäische Finanzwelt und globale Marktmechanismen. Heute arbeitet Mirko als unabhängiger Journalist und veröffentlicht regelmäßig in führenden Wirtschafts- und Fachmedien im deutschsprachigen Raum, darunter angesehene Publikationen.

Mirko hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften (B.Sc.) von einer deutschen Spitzenuniversität, ergänzt durch ein Zertifikat in Finanzjournalismus. Seine Artikel bieten nicht nur Orientierung in komplexen Themen, sondern wurden auch mehrfach ausgezeichnet, darunter ein Nachwuchsjournalismus-Preis im Jahr 2023. Als gefragter Gastautor trägt er zudem zu internationalen Plattformen bei, wo er wirtschaftspolitische Trends und makroökonomische Analysen beleuchtet.

Mit einem Gespür für aktuelle Entwicklungen und einer klaren Handschrift ist Mirko Hennecke eine Stimme, die in der Wirtschaftsberichterstattung gehört wird – sachlich, fundiert und stets am Puls der Zeit.