BYD-Aktie: Wichtig zu wissen!

Der chinesische Elektroauto-Pionier BYD verzeichnete im Dezember einen deutlichen Absatzrückgang im Inland, während die Exporte einen Rekord erreichten. Die Marktsättigung und Subventionskürzungen belasten das Geschäft.

BYD Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Absatzrückgang von 18,3 Prozent im Dezember
  • Plug-in-Hybride als Hauptgrund für Einbruch
  • Exporte erreichen neuen historischen Höchststand
  • Heimischer Markt leidet unter Subventionskürzungen

Das Jahr 2025 endete für den chinesischen Branchenprimus BYD mit einer deutlichen Abkühlung. Während der Konzern über weite Strecken des Jahres von Rekord zu Rekord eilte, zeichnet der Dezember ein nüchternes Bild: Mit 420.398 abgesetzten Fahrzeugen (NEV) verzeichnet das Unternehmen einen Rückgang von 18,3 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Besonders auffällig ist die negative Dynamik im Vergleich zum November, wo noch rund 480.000 Einheiten die Werkshallen verließen. Dies markiert den vierten Monat in Folge, in dem BYD die hohen Vorjahreswerte nicht halten konnte – ein deutliches Signal für eine Marktsättigung im Reich der Mitte.

Die Spaltung des Portfolios

Ein Blick in die Details zeigt, dass vor allem die Plug-in-Hybride (PHEV) Federn lassen mussten. Zwar bilden sie mit 224.072 Einheiten immer noch das Rückgrat des Absatzes, liegen aber massiv unter den Vorjahreswerten von über 300.000 Fahrzeugen. Die reinen Elektroautos (BEV) hielten sich mit 190.712 Auslieferungen vergleichsweise stabil, konnten den Rückgang in der Hybrid-Sparte jedoch nicht kompensieren. Während BYD im Bereich der Nutzfahrzeuge mit 5.614 Einheiten sogar ein leichtes Plus verbuchte, bleibt dieses Segment für das Gesamtergebnis fast vernachlässigbar.

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Geopolitik und Marktsättigung

Hinter diesen Zahlen steckt ein komplexes Geflecht aus Ursachen. Zum einen hat die chinesische Regierung die Subventionen für günstige Einstiegsmodelle – BYDs Kernrevier – drastisch gekürzt. Zum anderen verschärft sich der Preiskampf durch neue Tech-Rivalen wie Xiaomi, die aggressiv in den Markt drängen. BYD reagiert auf diese heimische Flaute mit einer massiven Exportoffensive. Während der Inlandsabsatz schwächelt, erreichten die Auslandslieferungen im Dezember mit über 133.000 Fahrzeugen einen neuen historischen Höchststand. Der Fokus verschiebt sich spürbar: Der Champion muss nun beweisen, dass er seine Dominanz jenseits der chinesischen Grenzen dauerhaft festigen kann.

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