Der größte Eierproduzent der USA hat am 7. Januar 2026 die Zahlen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 (endend am 29. November 2025) vorgelegt – und die fielen durchwachsen aus. Während der Gewinn je Aktie die Erwartungen übertraf, sackte der Umsatz deutlich ab. Die Börse reagierte dennoch positiv.
Mit einem Gewinn von 2,13 Dollar je Aktie lag das Unternehmen 5 Cent über der Analystenschätzung von 2,08 Dollar. Der Nettogewinn belief sich auf 102,8 Millionen Dollar – ein Rückgang von 53,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Erlöse brachen um 19,4 Prozent auf 769,5 Millionen Dollar ein und verfehlten damit die Konsenserwartung von 814,2 Millionen Dollar deutlich.
Konventionelle Eier unter Druck
Der Umsatzrückgang ist vor allem auf das Kerngeschäft mit Schaleneiern zurückzuführen. Hier gingen die Erlöse um 28,1 Prozent auf 649,6 Millionen Dollar zurück. Besonders drastisch fiel der Einbruch bei konventionellen Eiern aus: Die Verkaufserlöse stürzten um 41 Prozent auf 363,9 Millionen Dollar ab. Verantwortlich dafür waren hauptsächlich um 38,8 Prozent gesunkene Verkaufspreise, während das Absatzvolumen um 3,6 Prozent zurückging.
Anders sieht es bei Spezialeiern aus. Dieser Bereich hielt sich mit einem minimalen Rückgang von 0,4 Prozent auf 285,7 Millionen Dollar nahezu stabil. Die Verkaufspreise sanken nur um 0,8 Prozent, während das Volumen leicht um 0,3 Prozent zulegte.
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Diversifizierung zeigt erste Erfolge
Der Konzern setzt verstärkt auf eine Neuausrichtung seines Produktportfolios. Spezialeier machten im zweiten Quartal bereits 44 Prozent des gesamten Schalenei-Geschäfts aus – ein Anstieg um 1.230 Basispunkte. Gemeinsam mit dem Fertigprodukte-Segment steuerten sie 46,4 Prozent zum Gesamtumsatz bei, was einem Plus von 1.520 Basispunkten entspricht.
Das Geschäft mit Fertigprodukten explodierte regelrecht: Die Erlöse schossen um 586,4 Prozent auf 71,7 Millionen Dollar nach oben. Allerdings fiel dieser Wert gegenüber dem ersten Quartal um 14,5 Prozent, was auf Produktionseinbußen während Umbauarbeiten bei Echo Lake zurückzuführen ist.
Operative Stärke trotz Preisdruck
Die Bruttogewinnmarge lag bei 27 Prozent, während der Bruttogewinn um 41,8 Prozent auf 207,4 Millionen Dollar sank. Das operative Ergebnis halbierte sich nahezu auf 123,9 Millionen Dollar – ein Minus von 55,5 Prozent.
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CEO Sherman Miller zeigte sich dennoch zufrieden: „Trotz des Einflusses der Eierpreise zeigt unsere Performance im zweiten Quartal Stärke und Dynamik.“ Die Ergebnisse müssten vor dem Hintergrund eines Vorjahres betrachtet werden, das von extremen Marktungleichgewichten und historischen Preisniveaus geprägt war.
Expansion und Aktienrückkäufe
Das Unternehmen investiert 36 Millionen Dollar in die Zentralisierung und den Ausbau der Fertigprodukte-Produktion. Die Kapazität soll in den nächsten zwei Jahren um über 30 Prozent steigen. Zudem wurden die Produktionsanlagen von Clean Egg übernommen, um die Spezialei-Kapazität zu erweitern.
Im zweiten Quartal kaufte Cal-Maine 846.037 eigene Aktien für insgesamt 74,8 Millionen Dollar zurück. Vom genehmigten Rückkaufvolumen von 500 Millionen Dollar stehen noch 375,2 Millionen zur Verfügung. Am 12. Februar 2026 wird eine Quartalsdividende von 0,72 Dollar je Aktie ausgeschüttet.
Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2026 belief sich der Nettoumsatz auf 1,692 Milliarden Dollar – ein Rückgang von 2,8 Prozent. Der Nettogewinn sank um 18,1 Prozent auf 302,1 Millionen Dollar.
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