Cameco hat heute für das dritte Quartal 2026 einen bereinigten Nettoverlust von C$2 Millionen gemeldet und seine Produktionsprognose eingeengt. Die Quartalszahlen und der engere Ausblick für Produktion und Auslieferungen lösten den Kursrückgang aus. Die Aktie verliert heute 8,9%.

Geringere Mengen und höhere Kosten

Nach Angaben von Cameco belasteten niedrigere Ergebnisbeiträge von Westinghouse, geringere Absatzmengen und höhere durchschnittliche Stückkosten das Quartalsergebnis. Das Unternehmen verwies zudem auf den längeren Wartungsstillstand in Key Lake.

Für 2026 erwartet Cameco eine Uranproduktion zwischen 19,5 und 20,5 Millionen Pfund. Damit liegt die Obergrenze der erwarteten Fördermenge niedriger als bisher.

Zuvor hatte das Unternehmen eine Spanne von 19,5 bis 21,5 Millionen Pfund genannt. Die Untergrenze der Produktionsprognose bleibt damit unverändert.

Auch die erwarteten Auslieferungen grenzt Cameco enger ein: Das Unternehmen rechnet für 2026 mit 29,5 bis 30,5 Millionen Pfund.

Die bisherige Prognose hatte zwischen 29 und 32 Millionen Pfund gelegen. Bei den Auslieferungen steigt somit die Untergrenze, während die Obergrenze sinkt.

Jahresdividende und Wechsel im Finanzressort

Cameco hat heute außerdem eine Jahresdividende für 2026 von C$0,24 je Stammaktie beschlossen. Die Auszahlung soll am 15. Dezember erfolgen; maßgeblich ist der Aktionärsbestand am 30. November.

Daneben kündigte das Unternehmen Veränderungen in der Führung an, die zum 1. Januar 2027 wirksam werden sollen. Leah Hipperson übernimmt dann die Positionen als Senior-Vizepräsidentin und Finanzchefin.

Heidi Shockey plant nach Angaben des Unternehmens, am 31. März 2027 in den Ruhestand zu gehen.