Die Suche nach westlichen Quellen für Seltene Erden treibt Explorationsunternehmen an. Canamera Energy Metals legt nun konkrete geologische Daten für sein Schryburt-Lake-Projekt in Kanada vor. Ein neuer technischer Bericht empfiehlt ein erstes Bohrprogramm.
Die Börse honoriert die Fortschritte. Die Aktie klettert heute deutlich auf 0,32 Euro. Auf Monatssicht steht ein Plus von rund 54 Prozent auf der Anzeigetafel.
Fokus auf Magnetmetalle
Was das Projekt auszeichnet, ist sein Profil an Magnetmetallen. Der Bericht weist für Gesteinsproben aus dem Jahr 2023 einen hohen Anteil an Neodym und Praseodym aus. Diese Metalle machen 17 bis 26 Prozent der gefundenen Seltenen Erden aus.
Die Industrie benötigt diese Elemente dringend. Sie stecken in Permanentmagneten für Elektroautos und Windkraftanlagen. Historische Bohrungen aus den Siebzigerjahren zeigten sogar noch höhere Quoten.
Fünf Ziele für den Bohrer
Das Management plant nun ein erstes Explorationsprogramm. Vorgesehen sind neun Diamantbohrungen über eine Gesamtlänge von 1.500 Metern. Ein 3D-Magnetmodell hat dafür mehrere röhrenförmige Anomalien im Gestein identifiziert.
Die Geologen haben vier primäre Zielgebiete definiert. Ein fünftes Areal könnte nach weiteren geophysikalischen Auswertungen hinzukommen.
Die Basis dafür: umfangreiche Daten. Hubschrauber sammelten im vergangenen Jahr magnetische und radiometrische Messwerte über 500 Leitungskilometer. Eine ergänzende Untersuchung von Schwarzfichtenrinde stützt die Ergebnisse.
Historische Daten und lokale Abstimmung
Der Bericht ordnet auch ältere Bohrergebnisse ein. Ein historischer Spitzenwert von 5,65 Prozent Selten-Erd-Oxiden lässt sich heute nicht mehr vollständig verifizieren. Es fehlen original unterschriebene Analysezertifikate.
Die alten Daten eignen sich laut Experten für die geologische Interpretation. Für eine moderne Ressourcenschätzung reichen sie nicht aus. Canamera muss diese Werte erst durch neue Bohrungen bestätigen.
Vor dem Bohrstart steht die Abstimmung mit den lokalen Gemeinden. Das Unternehmen spricht aktiv mit vier First Nations in der Region. Ein erfahrener Manager für indigene Beziehungen leitet diesen Prozess.
Canamera hält derzeit eine Option auf das Projekt. Der Konzern kann sich bis zu 90 Prozent der Anteile von Bindi Metals sichern. Bindi behält eine Förderabgabe von einem Prozent. Der Start des 1.500-Meter-Bohrprogramms markiert den nächsten konkreten Meilenstein.
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