Cancom verliert heute im schwachen Technologieumfeld 3,0%. Reuters berichtet über weltweiten Druck auf Technologiewerte nach enttäuschenden Quartalszahlen von Amazon und Intel sowie Sorgen über hohe KI-Ausgaben. Der IT-Dienstleister hat zudem am Dienstag nach vorläufigen Quartalszahlen seine Umsatzprognose gesenkt, die Ergebnisziele aber bestätigt.
Weniger Umsatz bei unveränderten Ergebniszielen
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet Cancom einen Umsatz von 1.650 bis 1.750 Millionen Euro. Das Unternehmen begründet die Korrektur mit anhaltender Investitionszurückhaltung, längeren Entscheidungszyklen und Projektverschiebungen, besonders im Bereich Workplace.
Die bisherige Umsatzprognose hatte bei 1.750 bis 1.850 Millionen Euro gelegen. Die Anpassung betrifft damit die Umsatzerwartung, während Cancom an seinen Prognosen für die beiden Ergebniskennzahlen festhält.
Beim EBITDA rechnet das Unternehmen weiterhin mit 110 bis 130 Millionen Euro. Für das EBITA bleibt die erwartete Spanne bei 55 bis 75 Millionen Euro.
Vorläufige Quartalszahlen unter Vorjahr
Im dritten Quartal 2026 erreichte der vorläufige Umsatz rund 412,0 Millionen Euro. Im entsprechenden Vorjahresquartal waren es 423,9 Millionen Euro gewesen.
Auch die Ergebnisse lagen unter den Vergleichswerten: Das vorläufige EBITDA betrug 24,1 Millionen Euro nach 27,1 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Beim EBITA meldete Cancom vorläufig rund 10,8 Millionen Euro, verglichen mit 13,4 Millionen Euro ein Jahr zuvor.
Eine am Mittwoch veröffentlichte Mitteilung bezifferte den Anteil eigener Aktien nach einem Erwerb am Dienstag auf 3,08%. Das entsprach insgesamt 884.978 Aktien.
Den vollständigen Quartalsbericht für die ersten neun Monate 2026 will Cancom am 12. November 2026 veröffentlichen. Die am Dienstag gemeldeten Geschäftszahlen sind bis dahin als vorläufige Werte einzuordnen.
Stand heute, 30. Oktober: Cancom – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Cancom investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 30. Oktober gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.

