Der IT-Dienstleister Cancom hat die Kurve gekriegt. Nach einem schwachen Start in 2025 brachte das Schlussquartal die Wende – und damit die Erfüllung der gesenkten Jahresziele. Die Aktie reagiert mit einem Kurssprung.
Die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 zeigen: Der Konzernumsatz erreichte 1.711,7 Millionen Euro, nur 1,5 Prozent unter dem Vorjahreswert von 1.737,6 Millionen Euro. Das EBITDA sank zwar um neun Prozent auf 102,5 Millionen Euro, bewegte sich aber innerhalb der im Juli angepassten Prognose. Entscheidend war das vierte Quartal: Der Umsatz stieg auf 484,0 Millionen Euro (Vorjahr: 479,7 Millionen Euro), das EBITDA kletterte sogar um beachtliche 45,8 Prozent auf 38,7 Millionen Euro.
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Herbstbelebung macht den Unterschied
Die Erholung im zweiten Halbjahr war längst überfällig. Cancom hatte im Juli seine ursprünglichen Jahresziele kassieren müssen – eine bittere Pille für Anleger. Doch die anhaltende Belebung im Herbst zahlte sich aus. Der Rohertrag legte leicht auf 697,3 Millionen Euro zu (Vorjahr: 693,6 Millionen Euro), das EBITA erreichte 47,8 Millionen Euro nach 59,6 Millionen Euro im Vorjahr.
Beim operativen Cashflow gab es allerdings einen deutlichen Rückgang: 139,8 Millionen Euro standen am Jahresende zu Buche, verglichen mit 192,9 Millionen Euro in 2024. Das entspricht einem Minus von rund 27 Prozent. Dennoch: Analysten hatten mit Werten in dieser Größenordnung gerechnet, das Unternehmen lieferte wie erwartet.
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Markt honoriert die Zielerreichung
Im vorbörslichen Tradegate-Handel schoss die Cancom-Aktie zeitweise um 5,96 Prozent nach oben auf 24,90 Euro. Die Erleichterung ist spürbar: Nach der Prognosesenkung im Sommer war die Messlatte niedrig gelegt worden. Dass das Unternehmen diese nun souverän nahm, gibt Rückenwind.
Spannend wird der 26. März 2026. An diesem Tag will der SDAX- und TecDAX-Konzern den vollständigen Geschäftsbericht für 2025 vorlegen – und vor allem die Prognose für das laufende Jahr 2026 präsentieren. Anleger dürften genau darauf schauen, ob das Management wieder mit mehr Zuversicht in die Zukunft blickt. Die vorläufigen Zahlen zeigen jedenfalls: Der Münchner IT-Dienstleister hat den Turnaround im vierten Quartal geschafft.
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