Cannon Resources lässt die reine Explorationsphase hinter sich. Das Unternehmen richtet den Fokus nun auf die Entwicklung des Fisher East Nickelprojekts in Westaustralien. Damit rückt eine kommerzielle Förderung in greifbare Nähe.

Meilensteine bis zur Investitionsentscheidung

Der Zeitplan für die kommenden Jahre ist definiert. Bis 2027 sollen die laufenden Basisstudien abgeschlossen sein, um die behördlichen Genehmigungsverfahren einzuleiten. Eine endgültige Investitionsentscheidung ist für das Jahr 2029 anvisiert.

Parallel dazu sucht das Management nach strategischen Partnern. Im Fokus stehen Abnahmeverträge und Co-Investitionen, um den hohen Kapitalbedarf für den Minenbau zu decken. Ein erfolgreicher Abschluss solcher Verhandlungen gilt als wesentlicher Impulsgeber für die Finanzierung.

Starke Projektkennzahlen in Westaustralien

Die wirtschaftliche Grundlage liefert eine aktuelle Bewertung des Vorhabens. Diese prognostiziert für das Projekt eine Minenlaufzeit von 15 Jahren. Die Ressourcenbasis umfasst mittlerweile schätzungsweise 20,6 Millionen Tonnen Erz mit einem Nickelgehalt von 2,2 Prozent.

Der Nettobarwert des Vorhabens beläuft sich nach Steuern auf 746 Millionen US-Dollar. In den Hauptproduktionsjahren soll der Ausstoß bei jährlich rund 23.800 Tonnen Nickeläquivalent liegen. Dabei profitiert das Projekt von Beiprodukten wie Kobalt und Palladium, welche die operativen Kosten senken.

Verlaufen die Genehmigungsverfahren planmäßig, wird die erste Produktion für das erste Halbjahr 2030 erwartet. Cannon Resources zielt damit auf ein Marktfenster, in dem die Nachfrage nach nachhaltig gewonnenem Nickel für die globale Batterie-Lieferkette voraussichtlich hoch bleibt.