Nach einem Kursverlust von 40 Prozent innerhalb eines Jahres steht Canopy Growth unter Zugzwang. Mit dem nun vollzogenen Kauf von MTL Cannabis sichert sich das Unternehmen zusätzliche Produktionskapazitäten in Québec. Gleichzeitig importiert Canopy Growth dringend benötigte Profitabilität in die eigene Bilanz. Die Integration des Konkurrenten markiert einen entscheidenden Schritt, um den anhaltenden Margendruck zu lindern.
Neue Strukturen und Kapazitäten
Am Montag schloss Canopy Growth die Übernahme aller ausstehenden Aktien von MTL ab. Für jeden MTL-Anteilsschein flossen 0,32 Canopy-Aktien sowie 0,144 Kanadische Dollar in bar. Insgesamt gab das Unternehmen rund 41,2 Millionen neue Aktien aus und zahlte 18,5 Millionen Kanadische Dollar.
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Der strategische Nutzen liegt vor allem in der regionalen Expansion. Canopy Growth stärkt seine Präsenz in Québec, dem zweitgrößten Cannabismarkt Kanadas. Zwei große Produktionsstätten in Pointe-Claire und Louiseville wechseln den Besitzer. Diese Anlagen sollen die bisher anfälligen Lieferketten stabilisieren und hochwertiges Cannabis für den heimischen sowie den europäischen Markt sichern.
Der Weg zur Profitabilität
Besonders die finanziellen Kennzahlen von MTL dürften für das Management ausschlaggebend gewesen sein. Während Canopy Growth im dritten Quartal mit sinkenden Bruttomargen von 29 Prozent zu kämpfen hatte, bringt MTL eine Bruttomarge von 51 Prozent und einen operativen Cashflow von 11 Millionen Kanadischen Dollar mit in die Ehe.
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Durch die Bündelung der Kräfte rechnet Canopy Growth innerhalb der nächsten 18 Monate mit Einsparungen von etwa 10 Millionen Kanadischen Dollar. Zudem rückt der bisherige MTL-Chef Mike Perron als neuer Chief Operating Officer in die Führungsetage von Canopy auf. Er soll maßgeblich dazu beitragen, das erklärte Ziel eines positiven bereinigten EBITDA im Geschäftsjahr 2027 zu erreichen.
Der Abschluss dieser Transaktion verändert die Marktposition von Canopy Growth grundlegend. Das Unternehmen steigt nach Umsatz zur führenden Plattform für medizinisches Cannabis in Kanada auf. Im vierten Quartal und darüber hinaus plant das Management nun, die erweiterten Exportkapazitäten zu nutzen, um die europäische Präsenz schrittweise auszubauen.
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