Die Krypto-Plattform Cardano steht unter Druck. Während Gründer Charles Hoskinson gegen geplante US-Regulierung wettert, verkaufen Großinvestoren Millionen von ADA-Token. Gleichzeitig bereitet das Entwicklerteam wichtige technische Upgrades vor – ein Spagat zwischen politischem Widerstand und technologischem Fortschritt.
Scharfe Kritik am CLARITY Act
In einem YouTube-Podcast vom 3. März kritisierte Hoskinson den „Clarity for Digital Assets Act“ als „katastrophal“. Das Gesetz würde neue Krypto-Projekte automatisch als Wertpapiere einstufen. Entwickler müssten bei der Securities and Exchange Commission (SEC) Ausnahmen beantragen – ein Prozess, der Innovation in den USA massiv behindern könnte.
Besonders problematisch: Die Klassifizierung als Wertpapier würde frühe Liquidität blockieren. Neue Protokolle wären gegenüber etablierten Netzwerken massiv benachteiligt. Hoskinson widersprach öffentlich Ripple-CEO Brad Garlinghouse, der die Gesetzesinitiative unterstützt. Der Cardano-Gründer sieht darin eine Bedrohung für dezentrale Finanzanwendungen.
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Millionen-Abflüsse trotz Upgrade-Offensive
Die On-Chain-Daten zeigen deutliche Warnsignale. Großinvestoren haben seit Ende Februar rund 210 bis 260 Millionen ADA verkauft – ein Gegenwert von etwa 56,7 Millionen Dollar. Diese Verkaufswelle belastet den Kurs erheblich und spiegelt die vorsichtige Haltung institutioneller Investoren wider.
Parallel arbeiten die Entwickler am Protocol 11 Hard Fork für März 2026. Das Update soll die Plutus-Smart-Contract-Plattform leistungsfähiger machen, ohne bestehende Anwendungen zu gefährden. Noch bedeutender ist der für Ende März geplante Mainnet-Start von Midnight. Diese Sidechain nutzt Zero-Knowledge-Proofs für Smart Contracts mit kontrollierter Datenweitergabe – ein Angebot speziell für regulierte Unternehmensanwendungen.
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Technische Gratwanderung
ADA notiert aktuell bei 0,27 Dollar und kämpft um wichtige Unterstützungszonen. Das Handelsvolumen stieg binnen 24 Stunden um 23 Prozent auf über 834 Millionen Dollar. Die Marke von 0,30 Dollar bleibt seit Ende Januar unerreicht.
Im Derivatemarkt überwiegt Skepsis. Die Futures-Finanzierungsrate rutschte auf negative 0,009 Prozent – Leerverkäufer zahlen derzeit Long-Positionen. Ein klares Signal für vorherrschende Abwärtserwartungen. Technisch kritisch wird es bei einem Bruch der Unterstützung um 0,24 bis 0,25 Dollar. Ein Überwinden der gleitenden Durchschnitte bei 0,277 Dollar könnte hingegen Raum nach oben schaffen.
Die kommenden Wochen werden zeigen, ob technologischer Fortschritt die regulatorische Unsicherheit und den Verkaufsdruck kompensieren kann.
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