Cardano steht massiv unter Druck. Großinvestoren ziehen sich in erheblichem Umfang zurück und belasten damit die Marktstruktur. Bei einem aktuellen Kurs von rund 0,26 US-Dollar verzeichnet die Kryptowährung ein monatliches Minus von 11 Prozent. Verschärft wird die technische Schwäche durch regulatorische Unsicherheiten, nachdem Netzwerk-Gründer Charles Hoskinson scharfe Kritik an geplanter US-Gesetzgebung geübt hat.
260 Millionen Token abgestoßen
On-Chain-Daten zeigen eine deutliche Verhaltensänderung bei Großinvestoren. Laut der Analyseplattform Santiment haben Wale seit dem 24. Februar etwa 260 Millionen Token verkauft. Diese anhaltende Distribution erzeugt ein erhebliches Angebots-Übergewicht am Spotmarkt.
Der Derivatemarkt spiegelt diese bärische Stimmung wider. Daten von Coinglass belegen eine negative Finanzierungsrate bei Futures von -0,009 Prozent. Diese Kennzahl signalisiert direkt einen Anstieg bei Short-Positionen, da Händler verstärkt gegen eine kurzfristige Markterholung wetten.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Cardano?
Kritische Unterstützungen gefährdet
Der anhaltende Verkaufsdruck hat den Kurs deutlich unter die Marke von 0,28 US-Dollar gedrückt. Die Kryptowährung bewegt sich in einem steilen langfristigen Abwärtstrend, begrenzt durch eine fallende Trendlinie nahe 0,29 US-Dollar. Wichtige exponentielle gleitende Durchschnitte wirken als Widerstand. Der 50-Tage-EMA liegt bei 0,30 US-Dollar, der 100-Tage-EMA bei 0,37 US-Dollar.
Technische Indikatoren bestätigen die anhaltende Schwäche. Der Relative Strength Index steht bei 43 und signalisiert fehlendes Kaufinteresse. Analyst Ali Martinez identifiziert 0,245 und 0,25 US-Dollar als unmittelbare kritische Unterstützungszonen. Bricht die Marke von 0,245 US-Dollar, liegt die nächste strukturelle Unterstützung erst bei 0,112 und 0,051 US-Dollar. Gemessen am September-2021-Allzeithoch notiert Cardano aktuell 91,4 Prozent tiefer.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Cardano?
Hoskinson warnt vor CLARITY Act
Neben technischen Faktoren belasten regulatorische Entwicklungen die Stimmung im Ökosystem. Am heutigen 3. März äußerte Hoskinson scharfe Kritik am Entwurf des CLARITY Act. Er bemängelte, dass der Gesetzestext keine angemessenen rechtlichen Rahmenbedingungen für Blockchain-Infrastruktur schaffe. Besonders kritisierte er den fehlenden Schutz für DeFi-Protokolle, Stablecoins und Prognosemärkte im vorliegenden Entwurf.
Geopolitik belastet Risikobereitschaft
Globale Entwicklungen beschleunigen die Kapitalflucht aus risikoreichen Anlagen. Geopolitische Spannungen, insbesondere die jüngste Eskalation im US-Iran-Konflikt, drücken die Risikobereitschaft der Investoren über alle Finanzmärkte hinweg. Diese makroökonomische Unsicherheit kombiniert sich mit negativen Futures-Finanzierungsraten und konzentrierten Whale-Verkäufen. Die Faktoren erschweren eine kurzfristige Preisstabilisierung erheblich. Marktbeobachter richten ihren Fokus nun auf die Unterstützungszone bei 0,25 US-Dollar.
Cardano: Kaufen oder verkaufen?! Neue Cardano-Analyse vom 3. März liefert die Antwort:
Die neusten Cardano-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Cardano-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 3. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Cardano: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

