Caterpillar gerät wegen möglicher strengerer Vorgaben für Rechenzentren auf Ebene der Bundesstaaten unter Druck. Medienberichten zufolge verstärkten die Ergebnisse der Zwischenwahlen entsprechende Erwartungen; Anleger bewerteten daraufhin die Abhängigkeit des Unternehmens von der Stromnachfrage dieser Anlagen neu. Die Aktie verlor am Donnerstag 5,2 Prozent.

Regulierungssorgen folgen auf Zahlenenttäuschung

Der Rückgang folgte auf einen scharfen Ausverkauf nach den Quartalszahlen. Medienberichte nannten dafür die unveränderte Jahresprognose, Margensorgen und Unsicherheit über die Ausgaben für Rechenzentren als Gründe. Anleger hatten demnach auf eine Anhebung des Ausblicks gehofft.

Am Freitag stieg die Aktie um 1,8% und machte damit einen Teil des vorangegangenen Rückgangs wett.

Caterpillar hatte am 29. Oktober für das dritte Quartal 2026 einen Umsatzanstieg um 17 Prozent gemeldet. Die Erlöse erreichten 20,7 Milliarden $. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag nach Unternehmensangaben bei 7,20 $.

Für das Gesamtjahr 2026 hielt Caterpillar an der Erwartung eines Umsatzwachstums im mittleren bis hohen Zehnerprozentbereich fest. Die geschätzten Zollkosten blieben bei rund 2,2 Milliarden $. Der Auftragsbestand erreichte zugleich den Rekordwert von 78,1 Milliarden $.

Im Berichtsquartal setzte Caterpillar nach eigenen Angaben 2,0 Milliarden $ für Aktienrückkäufe und Dividenden ein. Der unbereinigte Gewinn je Aktie betrug 7,13 $.

Wachstumsvorhaben beim nächsten Investorengespräch

Gestern kündigte Caterpillar die geplante Teilnahme von Rod Shurman, Präsident der Sparte Construction Industries, an einem von Bernstein ausgerichteten Investorengespräch an. Der Termin ist für den 17. November 2026 angesetzt.

Nach Angaben des Unternehmens soll die Diskussion Wachstumsinitiativen behandeln. Dazu zählen Cat Compact und die Erweiterung der Fertigung in North Carolina. Das Gespräch ist von 11.15 Uhr bis 12 Uhr Ostküstenzeit vorgesehen.