CenterPoint Energy hat heute die Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorgelegt – und kann sich dabei über ein solides Wachstum freuen. Der bereinigte Gewinn je Aktie kletterte auf 0,45 Dollar, verglichen mit 0,40 Dollar im Vorjahresquartal. Für das Gesamtjahr 2025 kommt der texanische Versorger auf 1,76 Dollar je Aktie – ein Plus von 9 Prozent gegenüber 2024. An der Börse kam das zunächst gut an: Im vorbörslichen Handel legte die Aktie um 0,6 Prozent auf 41,95 Dollar zu.
Doch der Euphorie folgte rasch Ernüchterung. Nachdem die Aktie am Vortag bei 41,93 Dollar geschlossen hatte, drehte das Sentiment während des regulären Handels ins Negative. Zum Handelsschluss stand ein Minus von 2,09 Prozent auf 40,83 Dollar zu Buche. Die Anleger scheinen sich zu fragen: Reicht das aus?
Milliarden-Investitionsplan für Houston
Der Energieversorger hat seinen Zehn-Jahres-Investitionsplan um 500 Millionen Dollar auf 65,5 Milliarden Dollar aufgestockt. Hinzu kommen weitere identifizierte Investitionsmöglichkeiten von über 10 Milliarden Dollar. Der Schwerpunkt liegt dabei klar auf Houston, wo CenterPoint von einem regelrechten Boom profitiert.
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Die Prognosen für das Lastwachstum in der texanischen Metropole wurden drastisch nach oben korrigiert: Die erwarteten 50 Prozent Zuwachs sollen nun zwei Jahre früher erreicht werden als ursprünglich geplant. Bis Ende 2028 will das Unternehmen Rechenzentren mit einer Kapazität von 7,5 Gigawatt ans Netz bringen – 5 Gigawatt davon sind fest zugesagt, weitere 2,5 Gigawatt bereits im Bau.
Ausblick bleibt vorsichtig optimistisch
Für 2026 bestätigte CenterPoint seine Gewinnprognose von 1,89 bis 1,91 Dollar je Aktie – das entspricht einem Wachstum von etwa 8 Prozent am Mittelpunkt der Spanne. Langfristig peilt das Management ein jährliches Gewinnwachstum von 7 bis 9 Prozent bis 2035 an, wobei man sich für die Jahre 2026 bis 2028 am oberen Ende dieser Bandbreite sieht.
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Um die Kundenpreise trotz der massiven Investitionen im Rahmen zu halten, will CenterPoint seine Betriebskosten jährlich um durchschnittlich 1 bis 2 Prozent senken. Gleichzeitig wurde das Dividendenwachstum auf 6 Prozent pro Jahr gedrosselt – ein Signal an den Markt, dass Kapital für Wachstum wichtiger ist als üppige Ausschüttungen.
Eine wichtige Stütze für die Bilanz soll der Verkauf der Gas-Sparte in Ohio werden. Für rund 2,62 Milliarden Dollar wechselt das Geschäft voraussichtlich im vierten Quartal 2026 den Besitzer. Das entspricht dem 1,9-fachen der Ratengrundlage von 2024 und dem 26-fachen des Jahresgewinns – ein Preis, der die finanzielle Flexibilität deutlich erhöhen dürfte.
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