Century Aluminum setzt auf personelle Kontinuität in der Führungsebene. Mit der Beförderung von Levi Chaffin zum Senior Vice President of Operations für Amerika reagiert das Unternehmen auf die komplexen Bedingungen im globalen Aluminiummarkt. Die Marktteilnehmer reagierten am Dienstag positiv auf diese strategische Entscheidung.

Fokus auf operative Disziplin

CEO Jesse Gary begründet den Karriereschritt mit Chaffins bisherigen Leistungen als Leiter des Sebree-Werks. Dort habe er die operative Performance und die Kapitaldisziplin des Standorts messbar verbessert. Chaffin, der neben einem Ingenieursstudium auch Zertifizierungen als Six Sigma Black Belt vorweist, trägt künftig die Verantwortung für sämtliche Aktivitäten in den USA und Jamaika.

Die Personalentscheidung fällt in eine Phase, in der Century Aluminum massiv in seine Zukunft investiert. Zentraler Baustein ist der geplante Bau einer Schmelzhütte im Hafen von Inola, Oklahoma. Dieses Projekt soll die Marktposition des Unternehmens im heimischen und internationalen Umfeld stärken, während die Branche gleichzeitig mit volatilen Rohstoffpreisen und gestörten Lieferketten konfrontiert ist.

Kurs nähert sich Jahreshoch

Die Aktie legte heute um 8,71 % auf 43,83 € zu. Damit rückt das im März erreichte 52-Wochen-Hoch von 50,16 € nach einer schwächeren Vorwoche wieder stärker in das Blickfeld der Anleger.

Am Donnerstag, den 26. März, findet eine öffentliche Versammlung statt, um den Umfang und die Umweltverträglichkeit des geplanten Standorts in Oklahoma zu erörtern. Die Ergebnisse dieses Treffens und der weitere Fortschritt des Bauvorhabens dürften die Bewertung des Titels in den kommenden Wochen maßgeblich beeinflussen.