Am 24. Juli öffnet Charter Communications die Bücher. Der Kabelkonzern legt dann die Zahlen für das zweite Quartal 2026 vor. Analysten erwarten gespannt, ob der Abwärtstrend gestoppt werden kann.

Die Aktie notiert aktuell bei 122,76 Euro. Das Tagesminus beträgt 1,30 Prozent. Seit Jahresbeginn summiert sich der Verlust auf 31,27 Prozent. Das ist ein harter Einbruch, der viele Anleger verunsichert. Der RSI von 50,7 Punkten signalisiert indes weder Überkauft- noch Überverkauft-Situation.

Gemischte Analystensignale

Bank of America senkte das Kursziel für Charter jüngst von 250 auf 200 Dollar. Die Einstufung blieb bei „Kaufen“. Andere Häuser reagierten unterschiedlich. Der Konsens liegt bei „Reduzieren“, das durchschnittliche Kursziel bei 266,31 Dollar.

Ein Blick zurück: Im ersten Quartal verfehlte Charter die Gewinnerwartungen. Der bereinigte Gewinn je Aktie von 9,17 Dollar lag unter den Prognosen. Positiv: Der Umsatz von 13,6 Milliarden Dollar übertraf die Schätzungen knapp. Allerdings schrumpften die Erlöse im Jahresvergleich um ein Prozent.

Zwei Termine im Juli

Die Ergebnisse erscheinen am 24. Juli um 13 Uhr deutscher Zeit. Eine Stunde später startet die Telefonkonferenz mit dem Management. Investoren können den Webcast live verfolgen. Eine Aufzeichnung wird später auf der IR-Seite bereitgestellt.

Ob die Talsohle erreicht ist, bleibt unklar. Die Analysten sind gespalten. Klar hingegen ist der Abstand zum 52-Wochen-Hoch: Mit einem Minus von über 65 Prozent liegt die Aktie massiv unter dem Niveau vom Juli 2025. Die Quartalszahlen werden zeigen, ob eine Trendwende möglich ist.