Warren Buffett zieht Kapital aus dem Ölsektor ab. Berkshire Hathaway verkaufte im ersten Quartal rund 35 Prozent seiner Anteile an Chevron. Die Investmentgesellschaft nutzte die Rallye der Rohstoffpreise, die das Papier im März auf historische Höchststände trieb.
Milliarden-Ausstieg bei Rekordkursen
Berkshire erlöste rund acht Milliarden Dollar durch den Verkauf von über 45 Millionen Aktien. Der Ausstieg erfolgte zu einem Durchschnittspreis von 182,59 US-Dollar. Buffett hatte die Position ab 2020 aufgebaut und nach den globalen Lieferstörungen 2022 massiv aufgestockt.
Trotz der Reduzierung bleibt Berkshire ein Schwergewicht bei Chevron. Die Holding hält weiterhin 4,2 Prozent der Anteile. Damit bleibt sie der viertgrößte institutionelle Aktionär des Energiekonzerns.
Produktion wächst durch Hess-Übernahme
Operativ läuft es für den Konzern rund. Die Aktie stieg seit Jahresanfang um über 23 Prozent und schloss am Freitag bei 164,44 Euro. Im ersten Quartal verdiente Chevron bereinigt 2,8 Milliarden Dollar.
Die Übernahme von Hess Corporation zeigt Wirkung. Die tägliche Produktion stieg auf mehr als 3,8 Millionen Barrel Öläquivalent. Parallel dazu flossen sechs Milliarden Dollar über Dividenden und Rückkäufe an die Aktionäre zurück.
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Neue Wege mit Microsoft
Chevron blickt über das klassische Ölgeschäft hinaus. Die Tochtergesellschaft Energy Forge One plant ein spezielles Kraftwerk in West-Texas. Die Anlage soll ausschließlich Datenzentren mit Energie versorgen.
Das Projekt ist das erste seiner Art unter dem neuen JETI-Gesetz in Texas. Berichten zufolge besteht bereits eine Exklusivitätsvereinbarung mit Microsoft und dem Investmentfonds Engine 1. Endgültige kommerzielle Bedingungen stehen allerdings noch aus.
Am 19. Mai handelt die Aktie ex Dividende. Die Auszahlung der Quartalsdividende von 1,78 US-Dollar erfolgt im Juni.
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