Gleich zwei Entwicklungen rücken Chevron derzeit ins Rampenlicht: Während der Ölkonzern in Griechenland neue Explorationsrechte erhält, stockt Warren Buffetts Berkshire Hathaway die Position auf. Gleichzeitig trennt sich ein hochrangiger Manager von Anteilen.
Neue Energiepartnerschaft im Mittelmeer
Griechenland öffnet seine Gewässer für US-Energiekonzerne. Die Regierung in Athen erlaubt einem Konsortium unter Beteiligung von Chevron Explorationsarbeiten vor den griechischen Inseln. Hintergrund ist das EU-Ziel, bis Ende 2027 vollständig unabhängig von russischem Erdgas zu werden. Die Zusammenarbeit mit Washington wird dafür gezielt ausgebaut.
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Für Chevron passt der Deal zur strategischen Ausrichtung: Das Unternehmen expandiert gezielt in der östlichen Mittelmeerregion. Mit Subsea 7 wurde bereits ein Vertrag im Wert von 150 bis 300 Millionen Dollar abgeschlossen, die Offshore-Arbeiten starten 2028. Auch in Libyen sicherte sich Chevron kürzlich Explorationsrechte im Sirte-Becken.
Berkshire erhöht Chevron-Beteiligung
Überraschender Rückenwind kommt aus Omaha: Berkshire Hathaway hat im vierten Quartal 2025 seine Chevron-Position aufgestockt. Das geht aus der jüngsten Pflichtmitteilung an die Börsenaufsicht SEC hervor. Investmentfirma Melius stufte die Aktie zeitgleich von „Hold“ auf „Buy“ hoch – mit Verweis auf die starke Dividendenpolitik, Aktienrückkäufe und die Exploration in vielversprechenden Regionen.
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Die Bewegung fällt in Greg Abels erste Wochen als neuer Berkshire-Chef. Der langjährige Warren Buffett übergab zum 1. Januar 2026 das Ruder, bleibt aber Verwaltungsratsvorsitzender. Ob die Aufstockung noch auf Buffetts Konto geht oder bereits Abels Handschrift trägt, ist unklar. Klar ist: Chevron bleibt eine Kernposition im Berkshire-Portfolio.
Insider-Verkauf ohne Signalwirkung
Weniger bedeutsam dürfte ein Verkauf von Andrew Benjamin Walz sein. Der Präsident der Sparte DM&C trennte sich am 12. Februar 2026 von 666 Aktien zu je 183,40 Dollar – Gesamtwert 122.144 Dollar. Nach der Transaktion hält Walz noch 1.463 Anteile direkt sowie 8.802 Aktien über einen 401(k)-Altersvorsorgeplan. Der Verkauf bewegt sich im üblichen Rahmen und hat keinen erkennbaren Einfluss auf die Kursentwicklung.
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