Die Führungsetage von Cineverse zeigt Vertrauen: Gleich drei Top-Manager haben am 17. Februar 2026 für insgesamt 260.000 Dollar eigene Aktien gekauft. Allen voran CEO Christopher McGurk, der über seinen Trust 75.000 Papiere zu je 2,00 Dollar erwarb – ein Investment von 150.000 Dollar. Zeitgleich griffen Chief Legal Officer Gary Loffredo mit 60.000 Dollar und Chief People Officer Mark Torres mit 50.000 Dollar zu.
Der koordinierte Insider-Kauf erfolgte zu einem Preis von 2,00 Dollar je Aktie. Interessant: Aktuell notiert die Aktie bereits bei 2,71 Dollar – ein Plus von 46 Prozent innerhalb einer Woche. Die drei Manager sitzen damit bereits auf einem satten Buchgewinn von 35 Prozent. Zufall oder Timing?
Aufstockung nach Übernahme-Sprint
Die Käufe erfolgen vor dem Hintergrund einer aggressiven Expansionsstrategie. Erst kürzlich schloss Cineverse die Übernahme des Werbetechnologie-Unternehmens IndiCue für bis zu 40 Millionen Dollar ab. Davon flossen 22 Millionen Dollar als Basisvergütung, weitere 18 Millionen Dollar sind an künftige Leistungsziele gekoppelt. Zur Finanzierung des Deals sammelte das Unternehmen 13 Millionen Dollar über Wandelanleihen von Bestandsaktionären ein.
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Parallel dazu übernahm Cineverse den globalen Mediendienstleister Giant Worldwide in einer reinen Cash-Transaktion. Die Integration in die hauseigene Matchpoint-Plattform soll die Dienstleistungen in der Medien-Supply-Chain deutlich erweitern. Mit Matchpoint Creative Labs wurde zudem eine eigene Agentur für Video-Werbung im Connected-TV-Bereich gelauncht – ein Segment, das rasant wächst.
Analystenperspektive bleibt optimistisch
Die Einschätzungen der Analysten fallen trotz der jüngsten Volatilität positiv aus. Das Konsensrating lautet „Strong Buy“, die Kursziele bewegen sich in einer Bandbreite von 6,00 bis 9,00 Dollar. Das impliziert vom aktuellen Niveau aus ein Potenzial von mindestens 120 Prozent. Allerdings weist InvestingPro darauf hin, dass die Aktie hochvolatil ist – in den vergangenen sechs Monaten ging es um 43 Prozent bergab.
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Die Marktkapitalisierung liegt derzeit bei lediglich 53,24 Millionen Dollar. Laut Fair-Value-Analyse von InvestingPro erscheint die Bewertung unterhalb des fairen Wertes. CEO McGurk hält nach seinem jüngsten Kauf direkt 492.519 Aktien und weitere 178.526 Papiere über den Family Trust. Torres kommt auf 183.274 Aktien, Loffredo auf 200.337 Stück – jeweils inklusive noch nicht gevesteter Restricted Shares.
Ob das Management mit den koordinierten Käufen tatsächlich eine Bodenbildung markiert hat oder ob weitere Turbulenzen folgen, wird sich zeigen. Die aggressive Übernahmestrategie bindet Kapital, birgt aber Chancen im wachsenden Streaming- und Ad-Tech-Markt.
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