Roboter als Kreditsicherheit — das ist neu. Circus SE hat eine erste Anleihe platziert, die direkt durch seine CA-1-Küchenroboter besichert ist. Das Münchener Unternehmen verknüpft damit Kapitalmarktfinanzierung mit seinem Kernprodukt.
Erste Tranche platziert, Rahmen auf 50 Millionen
Die Anleihe hat ein Volumen von rund 1,7 Millionen Euro und einen Jahreszins von 6,0 Prozent. Sie läuft bis April 2031. Das ist erst der Anfang: Die Rahmenvereinbarung mit Finexity AG sieht ein Gesamtvolumen von bis zu 50 Millionen Euro vor.
Das Kapital soll vor allem die hohen Vorabkosten für die Roboterproduktion abfedern. Circus bietet Kunden Leasingmodelle an — und hat damit laut eigenen Angaben die Verkaufszyklen um bis zu 70 Prozent verkürzt. Das ist ein handfester Hebel, wenn man Industriekunden überzeugen will.
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Alberts-Übernahme erweitert das Portfolio
Parallel kauft Circus den belgischen Robotik-Spezialisten Alberts. Die Transaktion soll im zweiten Quartal 2026 abgeschlossen werden. Bezahlt wird vollständig in neuen Circus-Aktien, die 30 Monate lang gesperrt bleiben.
Alberts bringt kompakte Systeme für beengte Standorte mit. Circus kann damit künftig drei Produktlinien bedienen: CA-1 für große, feste Strukturen, CA-M für mobile Einsätze und die Alberts-Systeme für dichte urbane Standorte. Das vergrößert den adressierbaren Markt spürbar.
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Produktion halbiert ihre Durchlaufzeit
Mit Produktionspartner Celestica hat Circus die Herstellungszeit pro CA-1-Roboter von acht auf vier Wochen gesenkt. Die Kapazität am aktuellen Standort stieg im ersten Quartal bereits um 60 Prozent.
Das Ziel: 64 Einheiten pro Monat bis Ende 2026, mittelfristig 1.000 Einheiten jährlich. Circus entwickelt sich damit vom Technologieentwickler zum Serienproduzenten — zumindest auf dem Papier.
Der Kurs spiegelt die Skepsis des Marktes wider. Mit 8,15 Euro notiert die Aktie noch immer rund 64 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 22,80 Euro — trotz eines Anstiegs von fast 40 Prozent in den vergangenen 30 Tagen. Am 16. Juli 2026 legt Circus operative Kennzahlen vor. Dann zeigt sich, ob Produktionskapazität und Leasingmodelle bereits in handfeste Umsätze münden.
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