Circus SE verspricht Anlegern einen gewaltigen Sprung. Nach mageren 250.000 Euro Umsatz im Vorjahr peilt das Management für 2026 bis zu 55 Millionen Euro an. Das Fundament für diese Prognose bilden autonome KI-Roboter für die Gastronomie.
An der Börse honorieren Investoren die jüngsten Fortschritte. Auf Monatssicht kletterte die Aktie um fast 37 Prozent auf zuletzt 8,27 Euro. Der langfristige Trend bleibt allerdings negativ. Seit Jahresbeginn steht ein Minus von rund 31 Prozent auf der Kurstafel.
Produktion läuft an
Operativ meldete das Unternehmen zuletzt das stärkste Quartal seiner Geschichte. Circus vollzog den Wechsel von der Entwicklung zur Serienproduktion der vierten Roboter-Generation. Die Systemverfügbarkeit stieg im April auf über 90 Prozent.
Nun skaliert der Hersteller seine Kapazitäten. Nach 16 gefertigten Einheiten im ersten Quartal soll sich der Ausstoß schrittweise verdoppeln. Im Gesamtjahr 2026 plant Circus die Produktion von gut 300 Systemen.
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Kunden testen das System
Die zentrale Herausforderung liegt im Vertrieb. Bislang stehen 8.000 unverbindliche Vorbestellungen im Raum. Das theoretische Potenzial übersteigt 1,6 Milliarden Euro. Die Krux: Verbindliche Zusagen fehlen bisher.
Aktuell laufen stattdessen wichtige Pilotprojekte. REWE testet das System in Düsseldorf. Mercedes-Benz plant den Einsatz in Sindelfingen für diesen Sommer. Eine Entscheidung von REWE fällt frühestens im Spätsommer oder Herbst.
Frisches Kapital für den Rollout
Um das Wachstum zu stemmen, nutzt Circus ein neues Finanzierungsmodell. Zusammen mit dem Partner FINEXITY strukturiert das Unternehmen Anleihen. Diese sind direkt durch die produzierten Roboter besichert.
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Die Partner haben einen Rahmen für bis zu 50 Millionen Euro vereinbart. Circus plant dafür eine hybride Struktur. Sie kombiniert konventionelle und tokenisierte Tranchen. Leasingmodelle sollen Kunden die Anfangsinvestitionen erleichtern.
Rückenwind liefert der Markt. Im vergangenen Jahr meldeten über 2.900 deutsche Gastronomiebetriebe Insolvenz an. Der enorme Kostendruck zwingt die Branche zur Automatisierung.
Neben der Gastronomie baut Circus ein zweites Standbein auf. Das Unternehmen integrierte seine Technologie bereits bei der Bundeswehr. Aktuell verhandelt das Management mit mehr als zehn NATO-Staaten. Am 3. Juni veröffentlicht Circus den Bericht zum zweiten Quartal. Dann müssen konkrete Vertragsabschlüsse die ambitionierte Umsatzprognose untermauern.
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