Die CME Group hat am Mittwoch Zahlen für das vierte Quartal vorgelegt – und die fallen besser aus als erwartet. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 2,77 Dollar und übertraf damit die Analystenschätzung von 2,75 Dollar. Auch beim Umsatz schnitt der weltweit größte Betreiber von Derivatebörsen besser ab: 1,65 Milliarden Dollar standen zu Buche, während Experten mit 1,64 Milliarden gerechnet hatten.
Was die Zahlen besonders macht: CME verzeichnet bereits das vierte Jahr in Folge Rekordeinnahmen. Für das Gesamtjahr 2025 summierte sich der Umsatz auf 6,5 Milliarden Dollar – ein Plus von sechs Prozent im Vergleich zu 2024. Die Aktie reagierte vorbörslich mit einem Anstieg um 0,64 Prozent.
Absicherungsbedarf treibt Handelsvolumen
Hinter den starken Zahlen steckt ein Trend, der sich durch alle Assetklassen zieht: Anleger sichern ihre Portfolios deutlich aggressiver ab. Die Unsicherheit über den weiteren Zinspfad der US-Notenbank und zunehmende geopolitische Spannungen haben die Nachfrage nach Derivaten spürbar erhöht.
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Besonders auffällig: Das durchschnittliche Tagesvolumen bei Metallderivaten hat sich mehr als verdoppelt und erreichte mit 1,4 Millionen Kontrakten einen historischen Höchstwert. Gold und Silber markierten im Dezember Rekordhochs, weil Anleger bei sinkenden Zinsen verstärkt in die Edelmetalle flüchteten. Auch bei Aktien-Derivaten legte das Volumen um 22 Prozent zu.
Insgesamt kletterte das durchschnittliche Tagesvolumen über alle Produkte um 7,5 Prozent auf 27,4 Millionen Kontrakte – ebenfalls ein neuer Rekord. „In einem Umfeld, in dem permanent Risiken bestehen, hat die Kundennachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen ein Rekordvolumen generiert“, kommentierte CEO Terry Duffy.
Marktdaten-Geschäft läuft
Die Gebühreneinnahmen aus Clearing und Transaktionen – die wichtigste Ertragsquelle – stiegen um 7,8 Prozent auf 1,33 Milliarden Dollar. Noch dynamischer entwickelte sich das Geschäft mit Marktdaten: Hier sprang der Umsatz um 14,5 Prozent auf 208 Millionen Dollar. Über das Gesamtjahr erreichte CME bei Marktdaten einen Rekordwert von 803 Millionen Dollar, ein Plus von 13 Prozent.
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Die internationalen Märkte zeigten sich besonders robust. Das durchschnittliche Tagesvolumen außerhalb der USA stieg im vierten Quartal um neun Prozent auf 8,3 Millionen Kontrakte. Aus Asien kamen 18 Prozent mehr, aus der EMEA-Region sechs Prozent mehr Handelsaktivität.
CME hat angekündigt, den Zugang zu seinen Plattformen weiter auszubauen. Dazu gehören das Clearing von US-Staatsanleihen, der 24/7-Handel mit Kryptowährungen und Vorhersagemärkte. Letztere gewannen während der US-Präsidentschaftswahl 2024 an Popularität – im Dezember startete CME zusammen mit FanDuel eine entsprechende Plattform in fünf US-Bundesstaaten.
Die finanzielle Lage bleibt solide: Zum Jahresende standen rund 4,6 Milliarden Dollar an Barmitteln und 3,4 Milliarden Dollar Schulden zu Buche. An die Aktionäre flossen 2025 Dividenden von etwa 3,9 Milliarden Dollar. Seit Einführung der variablen Dividendenpolitik Anfang 2012 hat CME insgesamt knapp 30 Milliarden Dollar an seine Anteilseigner ausgeschüttet.
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