Coca-Cola Aktie: Steigender Optimismus!

Coca-Cola steigert die Dividende zum 64. Mal und kündigt ein umfangreiches Investitionspaket für Mexiko an, trotz steigender Steuern und wirtschaftlicher Herausforderungen.

Coca-Cola Aktie
Kurz & knapp:
  • Dividende steigt um 3,9 Prozent
  • Sechs Milliarden Dollar für Mexiko
  • Vorsichtige Umsatzprognose für 2026
  • Aktie erreicht neues Jahreshoch

Coca-Cola setzt gleich zwei Signale: verlässliche Ausschüttungen und ein klarer Fokus auf Wachstumsmärkte. Während die Dividende zum 64. Mal in Folge steigt, fließen zugleich Milliarden nach Mexiko. Doch warum investiert der Konzern gerade jetzt so offensiv in einer Region mit spürbar härterem Steuerwind?

Dividende als Konstante

Der Getränkeriese erhöht die Quartalsdividende um 3,9% auf 0,53 US-Dollar je Aktie. Hochgerechnet entspricht das 2,12 US-Dollar pro Jahr. Ausgezahlt werden soll am 1. April 2026 an Aktionäre, die am 13. März 2026 im Register stehen.

Hinter der Kontinuität steckt auch die Finanzplanung: Im abgelaufenen Geschäftsjahr flossen laut Unternehmen 8,8 Milliarden US-Dollar über Dividenden an die Anteilseigner zurück. Für 2026 rechnet das Management mit einem Free Cashflow von rund 12,2 Milliarden US-Dollar – nach 11,4 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025. Das ist wichtig, weil stabile Ausschüttungen am Ende nur so belastbar sind wie der freie Mittelzufluss.

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6 Milliarden für Mexiko – trotz Steuerdruck

Parallel kündigte Coca-Cola ein Investitionspaket von 6 Milliarden US-Dollar (rund 103,2 Milliarden Pesos) für Mexiko an – zeitlich passend zum 100-jährigen Jubiläum im Land. Das Geld soll helfen, Marktanteile zu stabilisieren und das Geschäft in einem schwierigeren Umfeld abzusichern.

Denn der Gegenwind ist konkret: Die lokalen Steuern auf zuckerhaltige und kalorienarme Getränke sind zuletzt um 88% auf 3,08 Pesos pro Liter gestiegen. Der Chef des regionalen Abfüllers Coca-Cola FEMSA, Ian Craig García, verweist zudem auf erwartetes schwaches Wirtschaftswachstum in der Region 2026. Als Antwort setzt die Organisation unter anderem auf mehr Mehrweggebinde sowie digitale Maßnahmen im Erlösmanagement, um die zusätzlichen Belastungen besser abzufedern.

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Ausblick: Wachstumsspanne und Führungswechsel

Der Investitionsschritt kommt kurz nach einer eher vorsichtigen Prognose: Coca-Cola erwartet für 2026 ein organisches Umsatzwachstum von 4% bis 5% und liegt damit leicht unter dem Vorjahreswert von 5%. In jüngsten Quartalsdaten zeigte sich zudem, dass das Volumenwachstum im asiatisch-pazifischen Raum flach blieb, während Nordamerika stärker über Preiserhöhungen höhere Inputkosten kompensierte.

In den kommenden Wochen steht außerdem ein Führungswechsel an: Henrique Braun soll am 31. März 2026 den CEO-Posten übernehmen, während James Quincey zum Executive Chairman wechselt. BofA Securities reagierte auf die aktuellen Informationen am 26. Februar 2026 mit einer bestätigten Kaufempfehlung und einem Kursziel von 88 US-Dollar – unter anderem mit Blick auf erwartete Margenverbesserungen in der zweiten Jahreshälfte 2026, gestützt durch die Entwicklung der Abfüller sowie geplante Portfolio-Schritte (u.a. Verkäufe von Abfüllaktivitäten in Afrika und nigerianischen Saftgeschäften).

Auch an der Börse spiegelt sich die positive Stimmung: Der Schlusskurs vom Freitag lag bei 69,02 Euro – ein neues 52-Wochen-Hoch.

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Über Felix Baarz 1911 Artikel
Mit über fünfzehn Jahren Erfahrung als Wirtschaftsjournalist hat sich Felix Baarz als Experte für internationale Finanzmärkte etabliert. Seine Leidenschaft gilt den Mechanismen globaler Finanzmärkte und komplexen wirtschaftspolitischen Zusammenhängen, die er für seine Leserschaft verständlich aufbereitet.In Köln geboren und aufgewachsen, entdeckte er früh sein Interesse für Wirtschaftsthemen und internationale Entwicklungen. Nach seinem Studium startete er als Wirtschaftsredakteur bei einer renommierten deutschen Fachpublikation, bevor ihn sein Weg ins Ausland führte.Ein prägendes Kapitel seiner Karriere waren die sechs Jahre in New York, wo er direkten Einblick in die globale Finanzwelt erhielt. Die Berichterstattung von der Wall Street und über weltweite wirtschaftspolitische Entscheidungen schärfte seinen Blick für globale Zusammenhänge.Heute ist Felix Baarz als freier Journalist für führende Wirtschafts- und Finanzmedien im deutschsprachigen Raum tätig. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Recherchen und präzise Analysen aus. Er möchte nicht nur Fakten präsentieren, sondern auch deren Bedeutung erklären und seinen Lesern Orientierung bieten – sei es zu wirtschaftlichen Trends, politischen Entscheidungen oder langfristigen Veränderungen in der Finanzwelt.Zusätzlich moderiert er Diskussionen und nimmt an Expertenrunden teil, um sein Wissen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Dabei liegt sein Fokus darauf, komplexe Themen informativ und inspirierend zu vermitteln. Felix Baarz versteht seine journalistische Aufgabe darin, in einer sich schnell wandelnden Welt einen klaren Blick auf wirtschaftliche Zusammenhänge zu ermöglichen und seine Leser bei fundierten Entscheidungen zu unterstützen – beruflich wie privat.