Mit der vollständigen Integration von New Gold hat Coeur Mining seine Transformation zum nordamerikanischen Edelmetallproduzenten abgeschlossen. Freitag legte die Aktie an der NYSE um rund 4,6 Prozent zu — der Markt reagierte auf den ersten konsolidierten Ausblick seit dem Abschluss der Übernahme.
Neue Dimensionen in der Produktion
Für das Gesamtjahr 2026 erwartet das Management eine Goldproduktion zwischen 680.000 und 815.000 Unzen. Silber soll 18,7 bis 21,9 Millionen Unzen beisteuern, Kupfer 50 bis 65 Millionen Pfund. Gold wird künftig rund 65 Prozent der Erlöse ausmachen, Silber knapp 30 Prozent.
Geografisch konzentriert sich das Portfolio nun stark auf sogenannte Tier-1-Jurisdiktionen: Etwa 70 Prozent der Einnahmen stammen zu gleichen Teilen aus den USA und Kanada. Die neu integrierten kanadischen Minen New Afton und Rainy River treiben dabei einen Anstieg der Goldproduktion um rund 80 Prozent gegenüber dem Vorjahresniveau.
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Kapitalstruktur und Ausschüttungen
Parallel zur Produktionsguidance stellte das Unternehmen mehrere Maßnahmen zur Finanzoptimierung vor. Eine neue revolvierende Kreditlinie über eine Milliarde US-Dollar — mit Option auf weitere 250 Millionen — soll die Liquidität sichern. Das Aktienrückkaufprogramm wurde auf 750 Millionen Dollar ausgeweitet und ersetzt ein älteres Programm aus 2025.
Neu ist außerdem eine halbjährliche Dividende von 0,02 Dollar je Aktie, erstmals fällig im Juni und Dezember. Ergänzt wird das durch ein Schuldenrefinanzierungsprogramm: 400 Millionen Dollar an Anleihen des übernommenen Unternehmens sollen umgetauscht werden, mit dem Ziel eines Investment-Grade-Ratings. Ende 2025 hatte Coeur Mining bereits eine Nettocash-Position erreicht.
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Analysten sehen weiteres Potenzial
BMO Capital Markets erhöhte das Kursziel zuletzt auf 27 US-Dollar und begründete dies mit der gestiegenen Unternehmensgröße und dem verbesserten Cashflow-Potenzial. Das kombinierte Portfolio soll die zuvor kommunizierten Ziele von drei Milliarden Dollar EBITDA und zwei Milliarden Dollar Free Cashflow übertreffen.
Das Management spricht selbst von einem Übergang in den sogenannten „Harvest Mode“ — nach Jahren intensiver Investitionen soll nun die Cashflow-Generierung im Vordergrund stehen. Die Verlängerung der Minenlaufzeit von Rainy River um zwei Jahre bis 2035 unterstreicht, dass die kanadischen Assets mittelfristig stabile Beiträge liefern sollen.
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