Nach monatelangem Abwärtsdruck meldet sich Coinbase eindrucksvoll zurück. Ein starker Bitcoin und geopolitische Spannungen treiben das Handelsvolumen bei Krypto-Derivaten in die Höhe. Das Timing könnte kaum besser sein. In Washington tickt die Uhr für ein Gesetz, das fast ein Fünftel des Konzernumsatzes absichern soll.
Starkes Comeback im Chart
Die Papiere der Kryptobörse verzeichneten auf Wochensicht ein Plus von gut 26 Prozent. Am Freitag schloss der Kurs bei 179,70 Euro. Dennoch bleibt die Jahresbilanz mit einem Minus von elf Prozent getrübt.
Die Erholung ändert vorerst nichts am übergeordneten Abwärtstrend. Der Abstand zur wichtigen 200-Tage-Linie beträgt weiterhin fast 22 Prozent.
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Bitcoin und geopolitische Effekte
Haupttreiber der Erholung war der Sprung des Bitcoins über die Marke von 75.000 US-Dollar. Parallel dazu profitiert Coinbase von globalen Unsicherheiten. Der anhaltende Iran-Konflikt treibt institutionelle Händler verstärkt in Krypto-Derivate. Sie nutzen diese Instrumente zur Absicherung oder für spekulative Wetten.
Analysten von Piper Sandler reagierten prompt. Sie hoben das Kursziel von 150 auf 180 US-Dollar an. Die Experten erwarten für das erste Quartal starke Handelsvolumina im Futures-Bereich. Die Einstufung belassen sie auf „Neutral“.
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Die Uhr tickt in Washington
Abseits des Tagesgeschäfts rückt die Politik in den Fokus. Das geplante CLARITY-Gesetz zur Regulierung von Stablecoins muss bis Ende April den Bankenausschuss des Senats passieren. Verzögert sich der Prozess, droht ein politischer Stillstand bis zu den Zwischenwahlen im November.
Für Coinbase steht viel auf dem Spiel. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das Unternehmen knapp 1,35 Milliarden US-Dollar mit Stablecoins. Das entspricht rund 20 Prozent des gesamten Nettoumsatzes. Ein politischer Kompromiss über die Verzinsung dieser Anlagen steht noch aus.
Der nächste fundamentale Härtetest folgt im Mai mit den Quartalszahlen. Analysten prognostizieren einen massiven Gewinnrückgang beim Ergebnis je Aktie. Fällt der Bericht schwach aus, droht ein erneuter Test der 120-Euro-Marke. Ein positiver Ausblick des Managements auf das Derivate-Geschäft könnte diesen Druck jedoch abfedern.
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