Brian Armstrong ändert plötzlich seinen Kurs. Der Coinbase-CEO unterstützt nun einen umstrittenen Gesetzentwurf im US-Senat. Parallel treibt die Kryptobörse ihre Pläne für eine eigene Banklizenz voran. Auf dem Weg zu den nächsten Quartalszahlen formiert sich ein dreifacher Katalysator.
Politischer Durchbruch rückt näher
Der Digital Asset Market Clarity Act hing monatelang im Bankenausschuss des Senats fest. Der Streitpunkt war die Verzinsung von Stablecoins. Coinbase forderte vehement weitreichende Renditemöglichkeiten. Mitte April lenkte Armstrong überraschend ein. Er lobte den politischen Kompromiss öffentlich.
Diese Kehrtwende bringt Bewegung in den Prozess. Faryar Shirzad, Chef-Lobbyist von Coinbase, rechnet nun mit einer baldigen Abstimmung. Der Zeitplan bleibt eng. Bis Mai muss das Gesetz das Plenum erreichen. Sonst droht eine Verzögerung bis nach den Zwischenwahlen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Coinbase?
Vorstoß ins klassische Bankgeschäft
Abseits der Politik feiert das Unternehmen einen regulatorischen Erfolg. Die US-Bankenaufsicht OCC erteilte eine vorläufige Genehmigung für eine nationale Treuhandbank-Lizenz. Die neue Coinbase National Trust Company soll künftig digitale Vermögenswerte für institutionelle Kunden verwahren. Klassische Bankenverbände kritisieren diesen Vorstoß scharf.
Die Börse reagiert positiv auf diese Gemengelage. Am Freitag sprang die Aktie um fast acht Prozent auf 179,70 Euro. Auf Wochensicht steht ein sattes Plus von 26 Prozent auf der Kurstafel.
Trotz dieser jüngsten Rallye notiert das Papier seit Jahresbeginn noch elf Prozent im Minus. Der RSI-Indikator von 28,9 signalisiert parallel eine technisch überverkaufte Situation.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Coinbase?
Quartalszahlen als Härtetest
Der nächste Prüfstein folgt am 7. Mai. Dann präsentiert Coinbase die frischen Quartalszahlen. Das Schlussquartal 2025 enttäuschte den Markt beim Gewinn massiv. Die Folge: Ein sofortiger Kursrutsch.
Für das laufende Quartal peilt das Management Einnahmen aus Abonnements und Dienstleistungen zwischen 550 und 630 Millionen US-Dollar an. Die Investmentbank Citizens senkte kürzlich ihr Kursziel. Die Analysten behalten ihre positive Einstufung aber bei. Sie sehen das institutionelle Handelsgeschäft als klaren Lichtblick.
Die kommenden Wochen definieren die strategische Ausrichtung für das restliche Jahr. Ein Votum im Senat oder die finale OCC-Lizenz könnten das Geschäftsmodell dauerhaft absichern. Fällt der Quartalsbericht Anfang Mai jedoch erneut schwach aus, droht ein rascher Abverkauf der jüngsten Kursgewinne.
Coinbase-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Coinbase-Analyse vom 19. April liefert die Antwort:
Die neusten Coinbase-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Coinbase-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 19. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Coinbase: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


