Coinbase Aktie: Spannende Expansion geplant!

Coinbase-CEO unterstützt politischen Kompromiss, erhält vorläufige Bankgenehmigung und bereitet Quartalszahlen vor. Die Aktie reagierte mit deutlichen Kursgewinnen.

Coinbase Aktie
Kurz & knapp:
  • CEO Armstrong unterstützt umstrittenen Gesetzentwurf
  • Vorläufige Genehmigung für nationale Treuhandbank erteilt
  • Aktie mit starkem Wochenplus von 26 Prozent
  • Quartalszahlen am 7. Mai als nächster Prüfstein

Brian Armstrong ändert plötzlich seinen Kurs. Der Coinbase-CEO unterstützt nun einen umstrittenen Gesetzentwurf im US-Senat. Parallel treibt die Kryptobörse ihre Pläne für eine eigene Banklizenz voran. Auf dem Weg zu den nächsten Quartalszahlen formiert sich ein dreifacher Katalysator.

Politischer Durchbruch rückt näher

Der Digital Asset Market Clarity Act hing monatelang im Bankenausschuss des Senats fest. Der Streitpunkt war die Verzinsung von Stablecoins. Coinbase forderte vehement weitreichende Renditemöglichkeiten. Mitte April lenkte Armstrong überraschend ein. Er lobte den politischen Kompromiss öffentlich.

Diese Kehrtwende bringt Bewegung in den Prozess. Faryar Shirzad, Chef-Lobbyist von Coinbase, rechnet nun mit einer baldigen Abstimmung. Der Zeitplan bleibt eng. Bis Mai muss das Gesetz das Plenum erreichen. Sonst droht eine Verzögerung bis nach den Zwischenwahlen.

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Vorstoß ins klassische Bankgeschäft

Abseits der Politik feiert das Unternehmen einen regulatorischen Erfolg. Die US-Bankenaufsicht OCC erteilte eine vorläufige Genehmigung für eine nationale Treuhandbank-Lizenz. Die neue Coinbase National Trust Company soll künftig digitale Vermögenswerte für institutionelle Kunden verwahren. Klassische Bankenverbände kritisieren diesen Vorstoß scharf.

Die Börse reagiert positiv auf diese Gemengelage. Am Freitag sprang die Aktie um fast acht Prozent auf 179,70 Euro. Auf Wochensicht steht ein sattes Plus von 26 Prozent auf der Kurstafel.

Trotz dieser jüngsten Rallye notiert das Papier seit Jahresbeginn noch elf Prozent im Minus. Der RSI-Indikator von 28,9 signalisiert parallel eine technisch überverkaufte Situation.

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Quartalszahlen als Härtetest

Der nächste Prüfstein folgt am 7. Mai. Dann präsentiert Coinbase die frischen Quartalszahlen. Das Schlussquartal 2025 enttäuschte den Markt beim Gewinn massiv. Die Folge: Ein sofortiger Kursrutsch.

Für das laufende Quartal peilt das Management Einnahmen aus Abonnements und Dienstleistungen zwischen 550 und 630 Millionen US-Dollar an. Die Investmentbank Citizens senkte kürzlich ihr Kursziel. Die Analysten behalten ihre positive Einstufung aber bei. Sie sehen das institutionelle Handelsgeschäft als klaren Lichtblick.

Die kommenden Wochen definieren die strategische Ausrichtung für das restliche Jahr. Ein Votum im Senat oder die finale OCC-Lizenz könnten das Geschäftsmodell dauerhaft absichern. Fällt der Quartalsbericht Anfang Mai jedoch erneut schwach aus, droht ein rascher Abverkauf der jüngsten Kursgewinne.

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Über Dieter Jaworski 3193 Artikel

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Mein Ziel ist es, Ihnen zu helfen, Ihre Finanzen selbstbewusst und systematisch zu steuern. Ich setze auf praxiserprobte Strategien, die auf fundierten Kennzahlen und klaren Regeln basieren – ohne Hype oder kurzfristige Spekulation.

Mein Weg: Von Siemens-Aktien zur professionellen Analyse

Meine Faszination für Finanzen begann früh. Die ersten eigenen Aktien (Siemens-Belegschaftsaktien 1980) weckten mein Interesse. Während meines Elektrotechnikstudiums vertiefte ich mich im Selbststudium in die Analyse von Aktien und Unternehmensdaten. Die Dotcom-Blase um 2000 war eine prägende Erfahrung – der Verlust von 50% des Kapitals verdeutlichte mir schmerzhaft: „Gier frisst Hirn“. Diese Lektion führte zur Entwicklung disziplinierter Strategien im Bereich Value Investing und Momentum.

Parallel zu meiner wachsenden Finanzexpertise war ich 29 Jahre bei Siemens in internationalen Positionen tätig (u.a. Netzplanung, technische Großprojekte, Vertriebsleitung). Diese Zeit verschaffte mir tiefe Einblicke in die Abläufe und Kennzahlen großer Konzerne – ein unschätzbarer Vorteil für die heutige Aktienbewertung. Ich war zudem im Research-Team eines Finanzinstituts und als Gutachter für einen Wirtschaftsverlag tätig.

Seit 2007 bin ich als unabhängiger Finanzdienstleister aktiv. Meine Analysen teile ich auch unter den Pseudonymen „Javo“ und "value-javo" auf Finanzplattformen.

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