Gleich drei Investmentbanken heben das Kursziel an – und das innerhalb kürzester Zeit. Columbia Banking System hat mit seinen Quartalszahlen offenbar voll ins Schwarze getroffen. Stephens zieht das Kursziel von 35 auf 37 Dollar an, Jefferies von 30 auf 32 Dollar und RBC Capital ebenfalls auf 32 Dollar. Bei einem aktuellen Kurs von 29,67 Dollar winkt laut Stephens ein Aufwärtspotenzial von rund 25 Prozent.
Der Auslöser: ein operatives Ergebnis je Aktie von 0,82 Dollar im vierten Quartal, das sowohl die Erwartungen von Stephens (0,74 Dollar) als auch den Konsens (0,72 Dollar) klar übertraf. Das vorab erwirtschaftete Nettoergebnis vor Risikovorsorge lag bei 344 Millionen Dollar – satte 9 Prozent über den Konsensschätzungen.
Zinsmarge überrascht positiv
Besonders bemerkenswert: Der Zinsüberschuss fiel 3,1 Prozent höher aus als erwartet, die Zinsmarge lag 13 Basispunkte über den Prognosen. Jefferies attestierte dem Institut ein „solides Quartal“, wenngleich die Ergebnisse auch von einmaligen Effekten aus der Pacific-Premier-Übernahme profitierten, die am 31. August abgeschlossen wurde.
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RBC Capital hebt die positiven Kerntrends hervor: eine vorteilhafte Verschiebung in der Aktivastruktur, Margenstärke und straffes Kostenmanagement. Die Analysten sehen das Unternehmen gut positioniert, auch wenn die Bilanz zu Jahresbeginn etwas schrumpfen und die Marge im ersten Quartal nachgeben dürfte.
Aktienrückkäufe werden massiv ausgeweitet
Das Management kündigte eine deutliche Aufstockung der Rückkaufprogramme an. Nachdem im vierten Quartal bereits Aktien im Wert von 100 Millionen Dollar zurückgekauft wurden, sollen es 2026 pro Quartal 150 bis 200 Millionen Dollar werden. Ein klares Signal, dass die Bank ihre Überkapitalisierung aktiv abbauen will.
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Beim Kreditwachstum zeigt sich Columbia Banking System zurückhaltend: Für 2026 rechnet das Management mit stagnierenden Volumina. Rund 300 Millionen Dollar an Transaktionsgeschäft wurden bereits abgebaut, bei weiteren Abflüssen im Multifamily-Segment will die Bank etwa 75 bis 80 Prozent halten. Stephens wertet diese Aussagen als Konter gegen pessimistische Einschätzungen zur Aktie.
Die Titel notieren aktuell nahe ihrem 52-Wochen-Hoch von 30,27 Dollar und haben in den letzten sechs Monaten rund 25 Prozent zugelegt. Die Dividendenrendite liegt bei knapp 5 Prozent – und das seit 29 Jahren ununterbrochen. Dürfte spannend werden, ob die Bank nach dem starken Quartal die ambitionierten Kursziele der Analysten rechtfertigen kann.
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