Commerce Resources nähert sich einem operativen Meilenstein. Das Unternehmen arbeitet unter dem Dach von Mont Royal Resources an der Fertigstellung einer entscheidenden Studie für das Ashram-Projekt in Quebec. Die kommenden Wochen entscheiden über die wirtschaftliche Bewertung des Vorhabens.

Das Management meldet Fortschritte bei der vorläufigen Wirtschaftlichkeitsbetrachtung (PEA). Die optimierte Studie ist zu 80 Prozent abgeschlossen. Im Laufe des Frühjahrs soll das finale Dokument vorliegen.

Strategische Neuausrichtung der Verarbeitung

Ein Kernpunkt der Überarbeitung ist die Verlegung der hydrometallurgischen Verarbeitungsanlage. Dieser Schritt soll die Baukosten senken und langfristige Betriebsrisiken minimieren. Das Ziel: Commerce Resources will sich als kostengünstiger Anbieter von Seltenen Erden etablieren.

Parallel dazu sichert staatliche Unterstützung die Logistik ab. Der Critical Minerals Infrastructure Fund verlängerte eine Förderzusage über 2,6 Millionen Kanadische Dollar. Das Geld fließt in die Planung einer südlichen Zufahrtsstraße.

Die neue Route soll das Ashram-Projekt mit der Stadt Schefferville verbinden. Eine funktionierende Infrastruktur ist die Grundvoraussetzung für den Abtransport der Mineralkonzentrate. Damit sinkt ein wesentliches Projektrisiko für Investoren.

Marktumfeld für Seltene Erden stabilisiert sich

Das Marktumfeld hellt sich derweil auf. Die Preise für Neodym und Praseodym haben sich Anfang 2026 stabilisiert. Sie erholen sich spürbar von den Tiefstständen des Vorjahres. Diese Entwicklung könnte die Wirtschaftlichkeit der anstehenden PEA-Ergebnisse stützen.

Die Aktie notierte zuletzt an der TSX Venture Exchange bei 0,22 Dollar. Um den Übergang von der Exploration zur Entwicklung zu meistern, verstärkt das Unternehmen seinen Beirat mit Branchenexperten. Diese Fachleute sollen die Strategie für die Weiterverarbeitung schärfen.

Im zweiten Quartal 2026 rückt die Veröffentlichung der PEA-Ergebnisse in den Fokus. Diese Daten werden zeigen, wie profitabel der Abbau der Seltenen Erden in Quebec tatsächlich ist. Davon hängt ab, ob das Projekt die nächste Finanzierungsstufe erreicht.