Für das Geschäftsjahr 2025 schlägt die Commerzbank eine Dividende von 1,10 Euro je Aktie vor — fast doppelt so viel wie die 0,65 Euro des Vorjahres. Zusammen mit zwei abgeschlossenen Aktienrückkäufen summiert sich die Kapitalrückführung an die Aktionäre auf rund 2,7 Milliarden Euro.
Die Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung am 20. Mai 2026 in Wiesbaden wurde heute veröffentlicht. Auf der Tagesordnung steht neben der Dividendenabstimmung auch eine neue Ermächtigung für Aktienrückkäufe von bis zu zehn Prozent des Grundkapitals — ein Signal, dass die Bank ihren Ausschüttungskurs fortsetzen will.
UniCredit-Angebot: Schachzug ohne Attraktivität
Zeitgleich zur HV-Einladung äußerte sich die DZ Bank zur laufenden Übernahmedebatte. Analyst Philipp Häßler beließ die Aktie beim fairen Wert von 34 Euro auf „Halten“ und kommentierte das freiwillige Übernahmeangebot der UniCredit als geschickten Schachzug: Die Italiener sicherten sich damit die Möglichkeit, ihren Anteil über Marktkäufe bis zur nächsten Meldeschwelle von 50 Prozent auszubauen. Für Commerzbank-Aktionäre sei die Offerte jedoch nicht attraktiv.
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Quartalszahlen und neue Ziele im Mai
Bereits vor der Hauptversammlung wird es substanziell: Am 8. Mai präsentiert die Bank ihre Quartalszahlen — und will dabei aktualisierte Finanzziele vorlegen, die auch Potenziale über die bisherigen Planungen bis 2028 hinaus adressieren.
Die Aktie notiert mit einem RSI von 72 in überkauftem Terrain und liegt rund zehn Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 37,75 Euro. Ob die starken Ausschüttungssignale reichen, um diesen Abstand zu schließen, wird der Markt spätestens nach den Mai-Zahlen beurteilen können.
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