-4,75 % stehen heute auf den Börsentafeln für die Position von der Commerzbank. Die Kurse sind auf rund 31,08 Euro gefallen. Der gestrige Kursgewinn (vom Mittwoch) ist damit annähernd wieder vom Tisch. Schade, werden die Spekulanten denken: Mit der Offerte der italienischen Großbank UniCredit für Commerzbank hat sich die Lage im europäischen Bankensektor spürbar verschoben. Das Angebot von rund 30,80 Euro je Aktie markiert dabei weniger einen Endpunkt als vielmehr den Auftakt eines möglichen Bieterprozesses. Oder anders herum: Die Börsen können wieder wild darauf spekulieren, dass die Commerzbank am Ende mehr Geld von der UniCredit bringt.
Der Kurs liegt damit noch knapp oberhalb der ursprünglichen Offerte, was als Hinweis auf Erwartungen weiterer Anpassungen interpretiert wird. Die Märkte wollen also ein höheres Angebot sehen!
Innerhalb von 12 Wochen wird alles entschieden
UniCredit-Chef Andrea Orcel hat ein zwölfwöchiges Dialogfenster eröffnet, in dem Gespräche mit Management, Arbeitnehmervertretern, Politik und Aktionären geführt werden sollen. Die aktuelle Offerte versteht sich dabei ausdrücklich als Gesprächsgrundlage.
Mehrere Entwicklungspfade bleiben offen. Neben einer möglichen Kontrollübernahme wird auch eine vertiefte strategische Beteiligung diskutiert. Auch weitergehende Integrationsschritte stehen im Raum, ohne dass sie derzeit die bevorzugte Lösung werden. Dennoch sind die verschiedenen Lösungen nicht beliebt.
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Das Management der Commerzbank bewertet die Offerte als nicht angemessen, während die Politik die Rolle der Bank im deutschen Finanzsystem hervorhebt.
Für Aktionäre ergibt sich daraus eine zweigeteilte Situation. Wie hoch wird die UniCredit gehen, fragt sich am Ende. Und wie lange wollen Aktionäre hier dann warten? Die Chancen auf einen Kursanstieg sind jedenfalls aus Trend-Sicht stärker geworden. Alle Signale sind auf grün geschaltet. Das gilt als gutes Zeichen.
Analysten erwarten zudem steigende Kurse, die Kursziele liegen deutlich höher.
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