Deutsche Bank Research traut der Commerzbank mehr zu. Analyst Benjamin Goy hat das Kursziel von 38 auf 40 Euro erhöht und die Kaufempfehlung bestätigt — mit Blick auf den Quartalsbericht am 8. Mai erwartet er höhere Jahresziele.
Bei einem aktuellen Kurs von 35,06 Euro entspricht das einem Aufwärtspotenzial von rund 14 Prozent. Die Aktie hat in den vergangenen zwölf Monaten bereits 53 Prozent zugelegt — ein Niveau, das viel Vorschusslorbeeren eingepreist hat.
UniCredit-Angebot: Prämie? Fehlanzeige
Der Übernahmepoker mit UniCredit bleibt das beherrschende Thema. CEO Bettina Orlopp bestätigte Gespräche mit den Italienern, stellte aber klar: Die Meinungen gehen erheblich auseinander — bei der Bewertung beider Unternehmen und beim Umtauschverhältnis.
UniCredit hält inzwischen knapp 30 Prozent an der Commerzbank und hat ein unfreiwilliges Übernahmeangebot angekündigt. Das vorgesehene Verhältnis: 0,485 neue UniCredit-Aktien je Commerzbank-Aktie. Auf Basis aktueller Kurse entspricht das rund 34 Euro — also weniger als der heutige Handelskurs. Eine klassische Übernahmeprämie fehlt damit.
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Goy sieht darin eine Art Sicherheitsnetz: Der sogenannte „UniCredit-Put“ begrenze das Rückschlagpotenzial nach unten, weil das Angebot einen impliziten Mindestwert setzt.
8. Mai als Bewährungsprobe
Commerzbank hat ihre eigenständige Strategie bekräftigt. Das Aktienrückkaufprogramm über 540 Millionen Euro hat die Bank bereits abgeschlossen. Für das Geschäftsjahr 2025 schlägt das Management eine Dividende von 1,10 Euro je Aktie vor — nach 0,65 Euro im Vorjahr eine deutliche Erhöhung.
Am 8. Mai will das Management konkrete Zahlen für Q1 liefern und die Jahresziele nach oben anpassen. Die ordentliche Hauptversammlung folgt am 20. Mai in Wiesbaden. Dort wird die Dividende formal beschlossen — und die Frage der UniCredit-Beteiligung dürfte das Parkett prägen.
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