Der Übernahmekrieg (wenn man die Aktivität so nennen möchte) der UniCredit gegenüber der Commerzbank setzt sich fort. Am Mittwoch zeigen die Börsen, was sie erwarten. Die Aktie der Commerzbank stieg auf 32,63 Euro, deutlich über dem Angebot der UniCredit. 1,08 % Gewinn sind auf der anderen Seite noch keine Übertreibung. Es ist alles offen, zumal die Bank Rolle als einer der wichtigsten Finanzierer des deutschen Mittelstands zumindest aus Sicht der Politik behalten sollte.
Vor diesem Hintergrund wird eine mögliche Verlagerung von Entscheidungsstrukturen ins Ausland kritisch diskutiert. Befürchtet wird, dass Kreditvergaben künftig stärker an konzernweiten Risikomodellen ausgerichtet werden könnten und weniger an lokalen Marktgegebenheiten. Daher prüft auch die Bundesregierung, was sie unternehmen kann. Diskutiert wird unter anderem, die Commerzbank als kritische Infrastruktur einzustufen, was regulatorische Eingriffe ermöglichen könnte. Es gilt also: Alles offen!
Commerzbank: Im Aufwärtstrend
Gleichwohl hat die Aktie wegen der Spekulation den Aufwärtstrend gerade wieder erobert. Die 200-Tage-Linie ist dabei überwunden, wenn auch nur knapp. Dies kann auch (!) zusätzlich einen wirtschaftlichen Grund haben.
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Denn die Commerzbank beteiligt sich an neuen technologischen Initiativen, etwa als Partner eines KI-basierten Zahlungsprogramms von Visa. Damit unterstreicht das Institut seine laufenden Investitionen in digitale Infrastruktur. Vielleicht wird sich hier (wenn die Bank nicht übernommen wird) ein Geschäftsfeld entwickeln, so die Hoffnung.
Für den Markt ergibt sich daraus ein komplexes Bild. Wird eher auf die Übernahme gewettet oder auf die wirtschaftliche Stärke? Am 25.3. wissen wir alle mehr. Dann werden die aktuellen Ergebnisse veröffentlicht. Die werden neben dem Übernahmekrieg eine wichtige Bewertungsdimension einnehmen sollen.
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