Die CommVault-Aktie ist regelrecht eingebrochen. Nach der Vorlage der Quartalszahlen sackte der Kurs um über 30 Prozent ab – von 129,36 Dollar auf nur noch 89,13 Dollar. Damit notiert der Titel gefährlich nahe am 52-Wochen-Tief von 84,44 Dollar und liegt weit unter dem Jahreshoch von 200,68 Dollar.
Was ist passiert? Das Unternehmen verfehlte beim entscheidenden Wachstumsparameter. Der Net New Annual Recurring Revenue (NNARR) kam nur auf 39 Millionen Dollar – unterhalb der eigenen Prognose von 40 bis 45 Millionen Dollar. Für Anleger ein klares Warnsignal.
Analysten senken Kursziele drastisch
Die Reaktion der Experten fiel harsch aus. RBC Capital strich das Kursziel von 167 auf 100 Dollar zusammen und begründete dies mit einem „weiteren schwachen Quartal“ sowie dem Druck auf Bewertungsmultiplikatoren in der Peer-Gruppe. Mizuho reduzierte sein Ziel von 180 auf 140 Dollar, Stephens von 162 auf 135 Dollar.
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Besonders kritisch sehen die Analysten die Verschiebung im Geschäftsmix. Der wachsende Anteil des Software-as-a-Service-Geschäfts bringt niedrigere Durchschnittspreise mit sich. Gleichzeitig verlängern sich die Laufzeiten neuer Term-Deals – beides belastet das NNARR-Wachstum unmittelbar.
Überreaktion oder berechtigte Sorge?
Doch nicht alle teilen die Panik. Stephens bezeichnete den 30-prozentigen Kursrutsch als „Überreaktion“ – schließlich habe CommVault seine ARR-Wachstumsprognose nur um 100 Basispunkte gesenkt. Das Unternehmen gewinne weiterhin neue Kunden, sowohl im SaaS- als auch im Software-Segment.
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Die fundamentalen Daten sprechen eine gemischte Sprache. Mit einer Bruttomarge von 81,44 Prozent und einem Umsatzwachstum von 21,52 Prozent zeigt sich das operative Geschäft robust. Allerdings schreckt das hohe KGV von 67,36 viele Investoren ab.
Ausblick bleibt angespannt
CommVault hat seine Jahresprognose leicht nach unten korrigiert. RBC Capital vermutet, dass das Unternehmen bewusst vorsichtig agiert, bevor es im Mai 2026 erstmals den Ausblick für das Geschäftsjahr 2027 präsentiert.
Die nächsten Quartalszahlen am 5. Mai 2026 werden zur Nagelprobe. Anleger erwarten klare Signale, dass das Management die Probleme im Griff hat. Bis dahin dürfte die Aktie volatil bleiben – die Bären haben momentan das Ruder fest in der Hand.
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