Constellation Brands erweitert sein Portfolio um ein alkoholfreies Produkt – eine strategische Antwort auf veränderte Konsumgewohnheiten. Am 7. Januar 2026 kündigte der Getränkekonzern die Markteinführung von Modelo Chelada Limón y Sal Non-Alcoholic an, dem ersten alkoholfreien Produkt der Modelo-Marke.
Die Entscheidung kommt nicht von ungefähr: 14,2 Millionen US-Haushalte kaufen mittlerweile alkoholfreie Getränke. Besonders im Chelada-Segment wird ein Wachstum von 50 Prozent in den kommenden 24 Monaten prognostiziert. Constellation Brands reagiert damit auf einen Trend, der die gesamte Branche erfasst hat.
Schwache Zahlen erwartet
Doch kann die Innovation die aktuellen Herausforderungen kompensieren? Analysten rechnen für das am 7. Januar 2026 endende dritte Geschäftsquartal mit einem Gewinn je Aktie von 2,64 Dollar bei einem Umsatz von 2,16 Milliarden Dollar. Die Prognosen für das Biergeschäft fallen ernüchternd aus: Das Versandvolumen soll um 2,91 Prozent sinken, der Verkaufsabsatz sogar um 3,96 Prozent zurückgehen.
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Das Biergeschäft macht den Großteil des Gesamtumsatzes aus – ein Rückgang trifft Constellation Brands daher direkt. Zusammen mit Wettbewerbern wie Molson Coors und Brown-Forman kämpft das Unternehmen gegen sinkende Nachfrage nach alkoholischen Getränken. Hinzu kommen erhöhte Zölle auf Aluminiumdosen, die zusätzlich auf die Margen drücken.
Modelo bleibt Zugpferd
Immerhin: Modelo ist die umsatzstärkste Biermarke in den USA. Modelo Chelada führt seit sechs Jahren ununterbrochen das Ready-to-Drink-Michelada-Segment an und verzeichnet seit der Markteinführung 2013 kontinuierliches Wachstum. Mit nur 60 Kalorien pro Dose positioniert sich die alkoholfreie Variante im wachsenden Segment moderater Getränke.
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Die alkoholfreie Chelada ist ab sofort in wichtigen Märkten wie Illinois, New York, Texas, Florida und Kalifornien erhältlich – preislich auf Augenhöhe mit Corona Non-Alcoholic. Zusammen mit bestehenden Formaten wie den kleineren Modelito- und Coronita-Varianten baut Constellation Brands sein Portfolio für bewussten Konsum systematisch aus.
Ob die alkoholfreie Offensive ausreicht, um die Schwäche im Kerngeschäft auszugleichen, zeigen die Quartalszahlen vom 7. Januar 2026. Die Investoren werden genau hinschauen.
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