Beim kanadischen Rohstoffexplorer Copper One gewinnen die operativen Arbeiten vor Ort an Kontur. Am Freitag meldete das Unternehmen Fortschritte bei seinen Explorationsprojekten in Nordamerika. Neben neuen operativen Schritten beim Kupfer-Molybdän-Projekt Redonda in British Columbia stehen auch beim Vorhaben Majuba Hill nächste Maßnahmen bevor.

Fortschritte beim Diamantbohrprogramm auf Redonda

Im Mittelpunkt steht das zu 100 Prozent konzerneigene Projekt Redonda. Dort begannen die Arbeiten am Bohrloch RED-26-03, der dritten Bohrung innerhalb des vollständig finanzierten Diamantbohrprogramms. Das Gesamtprogramm ist auf einen Umfang von 2.400 Metern ausgelegt.

Die neue Bohrung wird mit einer Neigung von minus 75 Grad vorangetrieben und soll eine Tiefe von rund 470 Metern erreichen. Unmittelbar zuvor schloss das Explorationsteam das Bohrloch RED-26-02 bei einer Endtiefe von 425,8 Metern ab.

In dieser vorangegangenen Bohrung stießen die Geologen visuell auf gediegenes Kupfer in rund 40 Metern Tiefe, während mineralisierte Strukturen ab etwa 20 Metern Tiefe auftraten. Das Unternehmen betont ausdrücklich, dass diese optischen Befunde vorläufig sind.

Ohne Bestätigung durch Laboranalysen lassen sich daraus keine Aussagen über die tatsächlichen Kupfergehalte ableiten. Vor rund einem Monat war bereits über den Fund von gediegenem Kupfer im Bohrloch berichtet worden; seither verbuchte der Kurs ein Minus von 26,8 Prozent.

Vorbereitungen auf Majuba Hill und neue Zielzonen

Das Redonda-Areal umfasst neun Claims auf einer Fläche von rund 2.746 Hektar. Neben den laufenden Bohrungen untersuchen die Geowissenschaftler ein mögliches zusätzliches mineralisiertes Areal östlich des bisherigen Haupttrends. Diese Zone wird derzeit kartiert und beprobt. Sollten die Analyseergebnisse positiv ausfallen, könnte das Gebiet als weiteres Ziel für künftige Bohrungen dienen.

Parallel dazu meldete Copper One operative Vorbereitungen beim Projekt Majuba Hill. Dort sind die Arbeiten am Standort für ein Phase-2-Bohrprogramm über 1.219 Meter abgeschlossen. Vor rund zwei Wochen war für diesen Standort ein neuer Projektleiter ernannt worden; seither verlor das Papier 8,7 Prozent an Wert.

Technische Lage an der Börse

An den Märkten beendete die Aktie den Handel am Freitag bei einem Schlusskurs von 0,3181 Euro. Damit liegt das Papier mit einem Abstand von minus 0,2 Prozent praktisch auf Höhe des 50-Tage-Durchschnitts von 0,3188 Euro. Für Anleger bleibt der weitere Fortgang der Feldarbeiten entscheidend, da erst die kommenden Laborauswertungen Klarheit über die wirtschaftliche Werthaltigkeit der mineralisierten Zonen liefern können.