Die Aktie von Corcept Therapeutics erlebt derzeit deutlichen Rückenwind durch beeindruckende Studienergebnisse. Am 22. Januar 2025 verkündete das Biotech-Unternehmen, dass seine Phase-3-Studie ROSELLA den primären Endpunkt beim Gesamtüberleben erreicht hat – mit Zahlen, die aufhorchen lassen.
Patientinnen mit platinresistentem Eierstockkrebs, die mit Relacorilant in Kombination mit Nab-Paclitaxel behandelt wurden, erreichten ein medianes Gesamtüberleben von 16,0 Monaten. Das sind 4,1 Monate mehr als in der Kontrollgruppe mit nur Nab-Paclitaxel (11,9 Monate). Die Sterblichkeitsrate sank um beachtliche 35 Prozent, bei einem Hazard Ratio von 0,65 und einem hochsignifikanten p-Wert von 0,0004.
Keine Sicherheitsrisiken – ein entscheidender Vorteil
Was die Ergebnisse besonders wertvoll macht: Relacorilant zeigte keine zusätzlichen Toxizitäten. Art, Häufigkeit und Schweregrad der Nebenwirkungen blieben mit der herkömmlichen Chemotherapie vergleichbar. Das Medikament verlängert also das Leben der Patientinnen, ohne die Verträglichkeit zu verschlechtern – ein kritischer Faktor für die Therapieakzeptanz.
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Hinzu kommt ein weiterer Vorteil: Anders als konkurrierende Präparate funktioniert Relacorilant unabhängig vom Biomarker-Status. Die positiven Resultate zeigten sich quer durch alle Subgruppen der 381 Studienteilnehmerinnen aus den USA, Europa, Südkorea, Brasilien, Argentinien, Kanada und Australien.
Kursziele klettern nach oben
H.C. Wainwright reagierte prompt und hob sein Kursziel von 90 auf 105 Dollar an – bei unverändertem „Buy“-Rating. Die Analysten sehen in den Daten ein starkes Signal für die bevorstehende Zulassungsentscheidung der FDA am 11. Juli 2026. Sie erwarten, dass Corcept mit 50 spezialisierten Onkologie-Vertretern startet und die Umsätze von 190 Millionen Dollar im Jahr 2026 auf 2,1 Milliarden Dollar bis 2031 hochschrauben kann.
Canaccord Genuity schloss sich an und erhöhte das Kursziel leicht von 99 auf 100 Dollar. Die Firma hebt besonders die orale Verabreichung als Bequemlichkeitsfaktor hervor und sieht Potenzial für weitere onkologische Indikationen, vor allem in der gynäkologischen Onkologie.
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Zulassungsverfahren läuft auf Hochtouren
Die FDA prüft bereits den Zulassungsantrag für Relacorilant bei platinresistentem Eierstockkrebs. Parallel dazu läuft auch bei der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) ein Marktzulassungsverfahren. Corcept untersucht zudem die Wirksamkeit des Medikaments bei weiteren soliden Tumoren – darunter platinsensitiver Eierstock-, Gebärmutter-, Gebärmutterhals-, Bauchspeicheldrüsen- und Prostatakrebs.
Jährlich kommen in den USA etwa 20.000 Patientinnen mit platinresistenter Erkrankung für neue Therapien in Frage, in Europa mindestens ebenso viele. Ein Markt mit erheblichem Potenzial.
Die nächsten Quartalszahlen stehen am 18. Februar 2026 an – ein Termin, den Investoren sicher im Auge behalten werden.
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