D-Wave-Chef Alan Baratz sieht sein Unternehmen an der Spitze einer technologischen Revolution. An der Börse verpufft diese Vision aktuell jedoch wirkungslos. Während die Branche über neue Quanten-Modelle diskutiert, stürzt das Papier auf ein neues Jahrestief.
Die Hoffnung auf das Ising-Modell
Das neue „Ising“-Modell sollte eigentlich für eine Neubewertung der Hardware sorgen. Es handelt sich um eine Open-Source-KI, die speziell auf die Architektur von D-Wave zugeschnitten ist. Marktbeobachter werteten die Veröffentlichung zunächst als Bestätigung für das sogenannte Quantum Annealing. Diese Technologie verspricht, komplexe Optimierungsprobleme effizienter zu lösen als klassische Supercomputer.
Die Realität am Aktienmarkt sieht indes düster aus. Am Freitag sackte der Kurs um fast zwölf Prozent ab. Mit einem Schlusskurs von 0,11 Euro markierte das Papier ein neues 52-Wochen-Tief. Allein in der letzten Woche verlor die Aktie rund 25 Prozent an Wert.
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Angriff auf die Chip-Giganten
Baratz gibt sich trotz der Kursverluste kämpferisch. Auf dem Semafor World Economy Summit bezeichnete er Quantencomputer als die nächste Generation der Rechenpower. Er ist überzeugt, dass seine Hardware die etablierten Marktführer im Bereich der KI-Chips langfristig herausfordern wird. Die Überlegenheit der Quantensysteme bei industriellen Anwendungen sei der entscheidende Hebel für den kommerziellen Erfolg.
Bisher fehlen jedoch die Beweise für eine breite Marktdurchdringung. Die Volatilität von über 90 Prozent schreckt viele Investoren ab. Parallel dazu konnten Konkurrenten wie Xanadu zuletzt deutliche Zuwächse verbuchen. Vom bisherigen Jahreshoch bei 0,20 Euro ist der Titel mittlerweile weit entfernt.
Das Unternehmen muss nun liefern, um das Vertrauen zurückzugewinnen. Bis zur Jahresmitte richten sich die Blicke der Marktteilnehmer auf neue Partnerschaften und konkrete Meilensteine bei der Hardware-Nutzung. Nur greifbare kommerzielle Verträge können den anhaltenden Abwärtstrend an der Börse stoppen.
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