D-Wave Quantum: 471% Bookings-Anstieg 2025

Der Quantencomputerspezialist D-Wave meldet einen Rekordauftragseingang, verzeichnet jedoch hohe operative Verluste und massive Aktienverkäufe durch das Management.

D-Wave Quantum Aktie
Kurz & knapp:
  • Rekordaufträge von 32 Millionen Dollar im Quartal
  • Hohe operative Verluste trotz starkem Umsatzwachstum
  • Massive Aktienverkäufe durch CEO und CFO
  • Finanzielle Absicherung durch hohe Cash-Reserven

32 Millionen Dollar Auftragseingang in einem Quartal – mehr als der gesamte Jahresumsatz 2025. Bei D-Wave Quantum klaffen operative Erfolge und Börsenstimmung derzeit weit auseinander. Die Aktie rutschte am 21. April um gut fünf Prozent ab.

Marktbeobachter werten den jüngsten Kursrückgang als normale Gewinnmitnahme. Die Aktie legte auf Jahressicht immerhin um 200 Prozent zu. Ein weiterer Faktor drückt auf die Stimmung. D-Wave kaufte kürzlich das Unternehmen Quantum Circuits. Dafür flossen neben Bargeld auch über 10,4 Millionen neue Aktien. Das Management meldete diese Papiere nun zum Weiterverkauf an. Das schafft ein potenzielles Überangebot am Markt.

Leerverkäufer verstärken die aktuellen Kursschwankungen. Die Leerverkaufsquote liegt im mittleren bis hohen Zehnerbereich. Das sorgt für nervöse Ausschläge im Tageshandel.

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Hohe Verluste trotz Rekordaufträgen

Operativ liefert der Quantencomputer-Bauer beeindruckende Wachstumsraten. Der Umsatz kletterte im vergangenen Jahr um 179 Prozent. Im ersten Quartal 2026 sammelte das Team bereits Aufträge im Wert von über 32 Millionen Dollar ein. Ein massiver Sprung.

Unter dem Strich verbrennt das Geschäft weiterhin viel Geld. Der bereinigte operative Verlust weitete sich zuletzt auf 71,8 Millionen Dollar aus. D-Wave ist von der Profitabilität noch weit entfernt.

Insider trennen sich von Aktien

Für zusätzliche Nervosität sorgen die Führungskräfte selbst. Insider traten in den vergangenen Monaten fast ausschließlich als Verkäufer auf. CEO Alan Baratz stieß rund 1,8 Millionen Papiere ab. Finanzchef John Markovich trennte sich von über 629.000 Anteilen.

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Nvidia-Rückenwind und volles Konto

Langfristig profitiert das Unternehmen vom aktuellen KI-Boom. Nvidia unterstützt die Quantentechnologie aktiv. Das bescherte der D-Wave-Aktie kürzlich einen kräftigen Kursschub. Die Systeme gelten als extrem energieeffizient. Sie benötigen laut Baratz nur rund 10 Kilowatt Strom. Das ist ein Bruchteil klassischer Rechenzentren.

Die hauseigene Technologie löst bereits reale Probleme. Konzerne wie Volkswagen und Lockheed Martin binden die Rechner in ihren Alltag ein. Sie optimieren damit Personalpläne, Mobilfunknetze und Lieferketten.

Finanziell ist das Unternehmen für die kommenden Jahre massiv abgesichert. Ein Cashbestand von rund 884 Millionen Dollar finanziert den Betrieb beim aktuellen Tempo für fast ein Jahrzehnt. Das schließt ein kurzfristiges Überlebensrisiko aus. Analysten sehen weiteres Potenzial und rufen im Median ein Kursziel von 40 Dollar auf.

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