Der Energiehunger von Künstlicher Intelligenz wächst rasant. D-Wave Quantum liefert nun ein Gegenargument, das in die Steckdose passt: Zehn Kilowatt reichen aus, um komplexe Optimierungsprobleme zu lösen. CEO Alan Baratz rückt die Energieeffizienz seiner Quantencomputer gezielt in den Mittelpunkt der Investorenansprache.
Baratz zieht einen selbstbewussten Vergleich. Das Unternehmen habe seinen „ChatGPT-Moment“ bereits hinter sich, da die eigenen Systeme Probleme knacken, an denen klassische Rechner scheitern. Konzerne wie Volkswagen und Lockheed Martin integrieren die sogenannte Quanten-Annealing-Technologie bereits in ihre Lieferketten und Netzwerke.
Zukauf für die zweite Säule
Die kommerzielle Strategie ruht allerdings auf zwei Pfeilern. Um die Entwicklung universeller Quantencomputer voranzutreiben, schloss D-Wave kürzlich die Übernahme von Quantum Circuits ab. Der Kaufpreis lag bei 550 Millionen US-Dollar, teils in bar, teils in Aktien.
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Durch die Kombination der Technologien peilt das Management einen straffen Zeitplan an. Bis Ende 2026 soll das erste kommerzielle Gate-Modell-System auf den Markt kommen. Baratz räumt ein, dass bis dahin noch echte Ingenieursarbeit ansteht.
Umsatzsprung trifft auf hohe Kosten
Die jüngsten Geschäftszahlen spiegeln den frühen Marktzyklus wider. Im abgelaufenen Geschäftsjahr kletterte der Umsatz um 179 Prozent auf 24,6 Millionen US-Dollar. Die Auftragseingänge zum Jahresauftakt untermauern diese Dynamik mit einem Volumen von knapp 33 Millionen US-Dollar.
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Parallel dazu weiteten sich die operativen Verluste aus. Das bereinigte EBITDA-Minus stieg auf 71,8 Millionen US-Dollar. Ein komfortables Cash-Polster von über 880 Millionen US-Dollar sichert die Finanzierung der kommenden Jahre ab.
Am Aktienmarkt honorieren Investoren den Kurswechsel. Auf Jahressicht verzeichnet das Papier ein Plus von rund 200 Prozent und pendelt aktuell nahe der mehrmonatigen Hochs. Analysten bleiben mehrheitlich optimistisch. Die Investmentbank Mizuho senkte zwar das Kursziel wegen steigender Ausgaben auf 31 US-Dollar, behält aber die Kaufempfehlung bei.
Die nächste Bewährungsprobe steht unmittelbar bevor. Der kommende Quartalsbericht muss belegen, ob die kommerziellen Buchungen das hohe Niveau halten können. Gelingt dies, verschafft sich D-Wave den nötigen Spielraum für den anvisierten Produktlaunch im Jahr 2026.
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