D-Wave Quantum Aktie: 181 Qubits bis 2028 geplant

D-Wave Quantum präsentiert einen Stufenplan zur Fehlerkorrektur und Skalierung von Quantensystemen bis zum Jahr 2032.

D-Wave Quantum Aktie
Kurz & knapp:
  • Ehrgeiziger Zeitplan bis 2032
  • Fokus auf Fehlerkorrektur-Technologie
  • Zweigleisige Strategie mit Annealing und Gate-Modell
  • Aktie mit hoher Volatilität und Kursplus

D-Wave Quantum macht ernst. Der Spezialist für Quantencomputer hat einen ehrgeizigen Zeitplan vorgelegt, der die fehleranfällige Technologie massentauglich machen soll. Bis 2032 will das Unternehmen Systeme mit 100 logischen Qubits auf den Markt bringen.

Schrittweise zur Skalierung

Um dieses Ziel zu erreichen, setzt das Management auf klare Zwischenschritte. Den Auftakt macht ein System mit 17 physischen Qubits im laufenden Jahr. Bis 2028 plant D-Wave die sukzessive Skalierung auf 181 Einheiten.

Im Zentrum der Entwicklung steht die Fehlerkorrektur. Die neuen Architekturen sollen rund 90 Prozent der Fehler auf Einzel-Qubit-Ebene erkennen. Parallel dazu peilt das Entwicklerteam eine Genauigkeit von 99,9 Prozent bei Zwei-Qubit-Operationen an.

Zweigleisig in die Zukunft

D-Wave fährt strategisch zweigleisig. Während die etablierten Annealing-Systeme bereits heute für komplexe Optimierungsprobleme im Einsatz sind, zielt die neue Gate-Model-Roadmap auf breitere Anwendungsfelder ab. Dazu gehören die Quantenchemie und künstliche Intelligenz. Die kürzlich erfolgte Übernahme von Quantum Circuits Inc. beschleunigt diesen Vorstoß in die universelle Datenverarbeitung.

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Das wirtschaftliche Potenzial treibt die Branche an. Eine aktuelle Umfrage unter britischen Großunternehmen zeigt, dass 41 Prozent durch Quantencomputing einen Mehrwert von über 100 Millionen Pfund erwarten. D-Wave positioniert sich mit dem neuen Fahrplan exakt für diese industrielle Nachfrage.

Hohe Volatilität prägt den Handel

An der Börse reagieren Investoren auf die technologischen Fortschritte mit starken Ausschlägen. Am Donnerstag schloss die Aktie bei 23,84 Euro. Auf Sicht von zwölf Monaten steht damit ein sattes Plus von knapp 66 Prozent auf der Kurstafel.

Die Schwankungsbreite bleibt enorm. Mit einer annualisierten Volatilität von über 132 Prozent verlangt das Papier starke Nerven. Der Kurs notiert aktuell komfortabel über der 200-Tage-Linie von 20,66 Euro. Hält diese technische Unterstützung, bildet die neue Hardware-Roadmap das fundamentale Fundament für den nächsten Angriff auf das 52-Wochen-Hoch bei 38,48 Euro.

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