Ein Kursanstieg von fast 43 Prozent in sieben Tagen, ein Jahreschart mit 223 Prozent Plus — und trotzdem ein Bewertungsniveau, das selbst Optimisten die Stirn runzeln lässt. D-Wave Quantum polarisiert wie kaum ein anderer Quantencomputing-Titel.
Nvidia als Zündfunke
Den jüngsten Schub lieferte Nvidia. Der Chipgigant stellte eine neue Reihe von KI-Modellen namens Nvidia Ising vor — open source, speziell für Quantenanwendungen entwickelt. CEO Jensen Huang erklärte, Ising könne Fehler in Quantencomputer-Ausgaben bis zu dreimal schneller korrigieren als herkömmliche Methoden. Für D-Wave bedeutete das zunächst ein Tagesplus von 15,8 Prozent auf 16,97 Dollar, gefolgt von weiteren Gewinnen in den Folgesessions.
Am 20. April pendelte die Aktie zwischen 21,17 und 22,49 Dollar, bei einem Handelsvolumen von 46 Millionen Aktien — deutlich über dem Tagesdurchschnitt von rund 38 Millionen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei D-Wave Quantum?
Echtes Geschäft oder Hype?
Die Bullen verweisen auf handfeste Fortschritte. Der Umsatz für das Geschäftsjahr 2025 stieg um 179 Prozent auf 24,6 Millionen Dollar, die Bruttomarge lag bei 82,6 Prozent. Allein im Januar sicherte sich D-Wave einen Systemverkauf über 20 Millionen Dollar an die Florida Atlantic University sowie einen zweijährigen QCaaS-Vertrag mit einem Fortune-100-Konzern im Wert von 10 Millionen Dollar. Die Buchungen übertrafen damit bereits im ersten Quartal den Gesamtwert des Vorjahres.
Volkswagen und Lockheed Martin nutzen die Technologie bereits operativ — für Personalplanung, Mobilfunknetze und pharmazeutische Lieferketten.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei D-Wave Quantum?
Auf der anderen Seite stehen die Bären mit einem gewichtigen Argument: Bei einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von rund 191 ist jeder Rückschlag schmerzhaft. Der bereinigte EBITDA-Verlust weitete sich auf 71,8 Millionen Dollar aus. Wer die Aktie hält, wettet darauf, dass Pilotprojekte schnell genug in wiederkehrende Einnahmen umgewandelt werden — und dass die hohen Einzeldeals keine Eintagsfliegen sind.
Struktureller Vorteil durch Dual-Plattform
Ein Argument, das D-Wave von Wettbewerbern abhebt: die Übernahme von Quantum Circuits Inc. für 550 Millionen Dollar macht das Unternehmen zum einzigen Anbieter mit sowohl Annealing- als auch Gate-Modell-Technologie. Ein erstes Gate-Modell-System soll 2026 verfügbar sein. Die Liquidität dafür ist vorhanden — D-Wave schloss 2025 mit einer Kassenposition von 884,5 Millionen Dollar ab, ein Plus von 397 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
13 Analysten empfehlen die Aktie zum Kauf, keiner rät zum Verkauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 36,76 Dollar. Die nächsten Quartalszahlen werden im Mai 2026 erwartet — dann zeigt sich, ob die Rekordbuchungen aus dem Januar tatsächlich in stabilen Umsätzen ankommen oder ob das aktuelle Bewertungsniveau auf wackeligem Fundament steht.
D-Wave Quantum-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue D-Wave Quantum-Analyse vom 20. April liefert die Antwort:
Die neusten D-Wave Quantum-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für D-Wave Quantum-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 20. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
D-Wave Quantum: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


