D-Wave Quantum Aktie: Abwärtsdruck hält an

D-Wave Quantum verfehlt Umsatzerwartungen und meldet wachsende Verluste. Eine Analysten-Abstufung auf "Strong Sell" verstärkt den Abwärtsdruck auf die Aktie.

D-Wave Quantum Aktie
Kurz & knapp:
  • Zacks stuft Aktie auf "Strong Sell" herab
  • Quartalsumsatz deutlich unter Erwartungen
  • Nettoverlust je Aktie steigt an
  • Aktienkurs verliert fast 50 Prozent

Starkes Umsatzwachstum auf dem Papier, aber wachsende Verluste in der Praxis: D-Wave Quantum kämpft mit einem schwierigen Spagat. Ein verfehltes Quartalsergebnis und eine Abstufung durch Zacks haben den Verkaufsdruck zuletzt deutlich verstärkt.

Abstufung trifft auf schwache Zahlen

Zacks hat die Aktie auf „Strong Sell“ herabgestuft — ein Signal, das Anleger aufhorchen lässt. Hintergrund ist das enttäuschende vierte Quartal 2025: Der Nettoverlust je Aktie lag bei 0,09 US-Dollar und damit über dem Vorjahreswert von 0,08 US-Dollar. Beim Umsatz blieb das Unternehmen mit 2,75 Millionen US-Dollar deutlich hinter den erwarteten 3,72 Millionen zurück.

Auf Jahressicht sieht das Bild zunächst beeindruckend aus: Der Gesamtumsatz für das Geschäftsjahr 2025 stieg um 179 Prozent auf 24,6 Millionen US-Dollar. Allerdings brachen die Buchungen um 22 Prozent gegenüber 2024 ein, und der bereinigte EBITDA-Verlust weitete sich auf rund 71,8 Millionen US-Dollar aus. Viele der jüngsten Großabschlüsse — darunter Systemverkäufe und QCaaS-Verträge — unterliegen einer verzögerten Umsatzerfassung, was die finanzielle Sichtbarkeit kurzfristig einschränkt.

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Kursrückgang und Branchenumfeld

Die Aktie hat in den vergangenen drei Monaten rund 48,8 Prozent verloren — deutlich mehr als der S&P 500 mit minus 2,3 Prozent oder der Technologiesektor mit minus 3,3 Prozent. Auch Wettbewerber wie IonQ (minus 39,9 Prozent) und Rigetti Computing (minus 41,7 Prozent) stehen unter erheblichem Druck, was auf eine sektorweite Neubewertung von Quantencomputing-Aktien hindeutet.

Dual-Plattform-Strategie mit Fragezeichen

D-Wave verfolgt eine ambitionierte Doppelstrategie: Neben dem bestehenden Annealing-Ansatz soll ein Gate-Modell-System bis 2026 entwickelt werden. Grundlage dafür ist die Übernahme von Quantum Circuits für 550 Millionen US-Dollar — finanziert durch 300 Millionen US-Dollar in eigenen Aktien und 250 Millionen US-Dollar in bar. Ob D-Wave mit dieser Strategie gegen besser kapitalisierte Konkurrenten bestehen kann, bleibt offen.

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Parallel dazu startete das Unternehmen den Podcast „Quantum Matters“, der ab dem 7. April 2026 erscheint und Einblicke in Anwendungsfelder wie Fertigung, Luft- und Raumfahrt sowie Biowissenschaften geben soll.

Zuletzt sicherte sich D-Wave über 30 Millionen US-Dollar an Aufträgen, darunter ein 20-Millionen-Systemverkauf an die Florida Atlantic University und ein 10-Millionen-QCaaS-Vertrag. Am 20. Mai 2026 legt das Unternehmen nach Börsenschluss seine nächsten Quartalszahlen vor — dann wird sich zeigen, ob diese Abschlüsse bereits in messbaren Umsatz umgewandelt werden konnten.

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