D-Wave Quantum geht mit Rückenwind in die wichtigste Physikkonferenz des Jahres. Rekordwachstum, eine milliardenschwere Übernahme und erste Verträge mit dem US-Militär — das Unternehmen hat in den vergangenen Monaten viel in Bewegung gesetzt.
Starkes Geschäftsjahr, schwaches Quartal
Das Geschäftsjahr 2025 verlief für D-Wave außergewöhnlich stark. Der Umsatz stieg um 179 Prozent auf 24,6 Millionen US-Dollar, die Bruttomarge erreichte 83 Prozent. Zum Vergleich: Im Vorjahr lag der Bruttogewinn noch bei 5,6 Millionen Dollar — 2025 waren es 20,3 Millionen.
Das vierte Quartal trübte das Bild leicht. Mit 2,75 Millionen Dollar verfehlte D-Wave die Analystenerwartung von 3,72 Millionen Dollar. Der Quartalsverlust sank jedoch deutlich — von 86,1 Millionen auf 42,3 Millionen Dollar.
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Aussagekräftiger für die Wachstumsdynamik sind die Buchungszahlen: Allein im Januar 2026 generierte D-Wave über 30 Millionen Dollar an neuen Aufträgen. Bis zum 25. Februar summierten sich die Buchungen im laufenden Quartal auf mehr als 32,8 Millionen Dollar — ein Wert, der den gesamten Jahresumsatz 2025 bereits übersteigt.
Übernahme, Militärverträge, Uni-Deal
Der strategisch bedeutsamste Schritt war die abgeschlossene Übernahme von Quantum Circuits für 550 Millionen Dollar — finanziert durch 300 Millionen Dollar in eigenen Aktien und 250 Millionen Dollar in bar. Die Technologie des übernommenen Unternehmens erkennt 90 Prozent aller Fehler im Rechenprozess und erreicht Gate-Fidelitäten von über 99,9 Prozent. D-Wave will auf dieser Basis noch 2026 ein erstes Gate-Modell-System auf den Markt bringen.
Parallel dazu baut das Unternehmen seine kommerzielle Reichweite aus:
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- Anduril & Davidson: Kooperation für quantenbasierte Luftverteidigungsplanung; erste Tests zeigen eine mindestens zehnfach schnellere Lösungsfindung und 9–12 Prozent bessere Bedrohungsabwehr.
- Fortune-100-Unternehmen: Zweijähriger QCaaS-Vertrag im Wert von 10 Millionen Dollar.
- Florida Atlantic University: Kauf eines Advantage2-Systems für 20 Millionen Dollar, Inbetriebnahme noch 2026.
Roth Capital senkte das Kursziel am 27. Februar von 40 auf 30 Dollar — begründet mit höheren Betriebskosten nach der Quantum-Circuits-Übernahme — hält aber an der Kaufempfehlung fest.
Wissenschaftliche Bühne ab diesem Wochenende
Ab dem 15. März präsentiert D-Wave auf dem APS Global Physics Summit in Denver, dem weltweit größten Physikkongress. Die Vorträge am 18. bis 20. März decken Fortschritte in beiden Quantenansätzen ab — Annealing und Gate-Modell — sowie Fehlerkorrektur und analoge Steuerungstechnik.
Der aktuelle Kurs von 17,83 Dollar liegt weit unter dem 52-Wochen-Hoch von 46,75 Dollar. Mit 884,5 Millionen Dollar in Kasse und Wertpapieren — ein Plus von 397 Prozent gegenüber dem Vorjahr — verfügt D-Wave über die finanzielle Basis, die ambitionierte Dual-Plattform-Strategie umzusetzen. Der APS-Auftritt bietet nun die Gelegenheit, die technische Glaubwürdigkeit vor einem globalen Fachpublikum zu untermauern.
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