Mehr als 30 Millionen Dollar Buchungen allein im Januar 2026 – das klingt nach Aufbruchstimmung. Gleichzeitig steht die Aktie rund 47 Prozent tiefer als zu Jahresbeginn. D-Wave Quantum befindet sich in einem Spannungsfeld zwischen wachsender kommerzieller Nachfrage und anhaltend hohen Verlusten.
Millionenverträge treiben die Pipeline
Zwei Abschlüsse dominieren das Bild der vergangenen Wochen. Mit einem nicht namentlich genannten Fortune-100-Konzern schloss D-Wave einen zweijährigen QCaaS-Vertrag über 10 Millionen Dollar ab – Quantum Computing als abonnierbare Dienstleistung, die wiederkehrende Umsätze statt einmaliger Systemverkäufe generieren soll. Zusätzlich vereinbarte das Unternehmen mit der Florida Atlantic University den Verkauf und die Installation eines Advantage2-Quantencomputers für 20 Millionen Dollar.
Das Ergebnis: Die Buchungen im Januar übertrafen mit mehr als 30 Millionen Dollar den gesamten vierten Quartalswert 2025 von 13,4 Millionen Dollar mehr als doppelt.
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Wachstum mit hohem Preis
Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 zeigen das grundlegende Dilemma. Der Umsatz stieg um 179 Prozent auf 24,6 Millionen Dollar – ein beeindruckendes Tempo. Das operative Defizit wuchs jedoch ebenfalls, auf 100,4 Millionen Dollar, ein Plus von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Finanziert wird der Betrieb aus einem komfortablen Liquiditätspuffer: Ende 2025 verfügte D-Wave über Barmittel und marktfähige Wertpapiere von insgesamt 884,5 Millionen Dollar – ein Rekordwert. Ein Teil davon fließt in die Integration von Quantum Circuits, einem Spezialisten für Gate-Modell-Quantencomputer, den D-Wave zuletzt übernommen hat.
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Technologische Neuausrichtung
Diese Akquisition markiert einen strategischen Kurswechsel. D-Wave war bislang auf Quantum Annealing spezialisiert – ein Ansatz, der vor allem bei Optimierungsproblemen in Logistik und maschinellem Lernen punktet. Mit Gate-Modell-Systemen erschließt das Unternehmen nun ein breiteres Anwendungsspektrum. Die Kombination beider Plattformen soll neue Kundensegmente adressieren.
Auf der Kundenseite zeigt sich ebenfalls eine Diversifizierung: Neben dem Unternehmensbereich arbeitet D-Wave inzwischen mit Verteidigungsunternehmen wie Anduril Industries und Davidson Technologies zusammen.
Der Weg zur Profitabilität bleibt lang. Anleger stehen vor der Abwägung zwischen rekordverdächtigen Auftragseingängen und einer Verluststruktur, die das Wachstum vorerst deutlich übersteigt.
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