Ein massiver Kursaufschwung erfasst den Quantencomputing-Sektor. Bei D-Wave Quantum explodiert das Handelsvolumen förmlich. Der Auslöser für diese Euphorie stammt allerdings nicht aus dem eigenen Haus, sondern von einem Tech-Giganten aus dem Silicon Valley.
Der Nvidia-Effekt
Nvidia hat den Markt mit einer neuen Reihe von KI-Modellen namens „Ising“ elektrisiert. Diese quelloffenen Systeme zielen auf die Fehlerkorrektur und Kalibrierung von Quantenprozessoren ab. Laut Nvidia-CEO Jensen Huang arbeiten sie bis zu dreimal schneller als herkömmliche Methoden.
Das weckt enorme Fantasie für die gesamte Branche. D-Wave profitiert als Spezialist für Quanten-Annealing massiv von diesem neuen Fokus auf Optimierungsprobleme. Die Aktie kletterte in der Spitze um rund 60 Prozent über ihr jüngstes Tief. Das Handelsvolumen schoss zeitweise auf über 90 Millionen Papiere hoch.
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Der Vorstoß von Nvidia löste eine regelrechte Kettenreaktion bei amerikanischen Quanten-Werten aus. Die Kursgewinne vom 14. April verdeutlichen die breite Sektor-Rallye:
- IonQ: +20,1 Prozent auf 35,76 US-Dollar
- D-Wave: +15,8 Prozent auf 16,97 US-Dollar
- Quantum Computing Inc.: +11,5 Prozent auf 8,11 US-Dollar
Fundamentale Realität und hohe Bewertung
Abseits des Hypes untermauert D-Wave das Wachstum mit konkreten Abschlüssen. Ein Systemverkauf an die Florida Atlantic University und ein Cloud-Vertrag mit einem Fortune-100-Konzern brachten zuletzt Aufträge im Wert von knapp 33 Millionen US-Dollar ein. Das übertrifft den gesamten Umsatz des abgelaufenen Geschäftsjahres deutlich. Ein komfortables Finanzpolster von über 600 Millionen US-Dollar an liquiden Mitteln sichert den weiteren Betrieb ab.
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Allerdings offenbart der Blick auf die Details scharfe Kontraste. Zuletzt schrumpfte der Auftragseingang im Jahresvergleich, der Quartalsumsatz lag bei bescheidenen 2,8 Millionen US-Dollar. Mit einer Marktkapitalisierung im Milliardenbereich ist das Papier extrem sportlich bewertet. Die Aktie wird aktuell zum 43-Fachen der für 2028 erwarteten Erlöse gehandelt.
Analysten bleiben trotz der ambitionierten Bewertung mehrheitlich optimistisch. Mizuho Securities senkte zwar kürzlich das Kursziel auf 31 US-Dollar und verwies auf steigende Kosten sowie wachsenden Wettbewerb, behielt das „Outperform“-Rating aber bei. Das durchschnittliche Konsensziel der Wall Street liegt bei rund 38 US-Dollar. Die nächste fundamentale Hürde bilden die kommenden Quartalszahlen. Dort muss das Management belegen, dass das aktuelle KI-Momentum in tatsächliche Systemverkäufe und messbares Auftragswachstum mündet.
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