Ein neues Open-Source-Modell von Nvidia versetzt den Quantencomputing-Sektor in Aufruhr. D-Wave Quantum verzeichnet den zweiten Tag in Folge zweistellige Kursgewinne. Neben dem technologischen Rückenwind befeuert eine hohe Leerverkaufsquote die aktuelle Aufwärtsbewegung.
Nvidias Ising-Modell als Initialzündung
Nvidia hat mit „Ising“ die weltweit erste Familie von Open-Source-KI-Modellen für Quantenprozessoren vorgestellt. Die Software beschleunigt die Fehlerkorrektur um das 2,5-Fache und reduziert die Kalibrierungszeit von Tagen auf wenige Stunden. Nvidia-CEO Jensen Huang bezeichnet KI als das künftige „Betriebssystem von Quantenmaschinen“.
Der Markt reagiert prompt. Die Papiere von D-Wave Quantum sprangen am Dienstag um fast 16 Prozent nach oben. Im vorbörslichen Mittwochshandel legte der Kurs weitere 10,6 Prozent auf 18,78 US-Dollar zu.
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Harte Zahlen untermauern den Hype
D-Wave-CEO Alan Baratz nutzt den aktuellen World Quantum Day für eine groß angelegte PR-Offensive. Auf Branchengipfeln rückt er die kommerzielle Anwendbarkeit in den Fokus. Die fundamentalen Daten stützen diese Erzählung. Das Unternehmen meldete für das Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 24,6 Millionen US-Dollar – ein Plus von 179 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Die jüngsten Meilensteine im Überblick:
* Auftragseingänge: 32,8 Millionen US-Dollar in den ersten Monaten 2026.
* Großauftrag: Die Florida Atlantic University kaufte ein Advantage2-System für 20 Millionen US-Dollar.
* M&A-Aktivität: D-Wave schloss die Übernahme von Quantum Circuits offiziell ab.
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Leerverkäufer geraten unter Druck
Die steile Aufwärtsbewegung zwingt nun bärisch positionierte Händler zum Handeln. Aktuelle Daten weisen ein Short-Interest von 58,77 Millionen Aktien aus. Das entspricht 16,41 Prozent des Streubesitzes. Um diese Positionen zu decken, bräuchten Leerverkäufer schätzungsweise 2,78 Handelstage. Diese Eindeckungskäufe beschleunigen den Kursanstieg massiv.
Trotz der Euphorie mahnen fundamentale Kennzahlen zur Vorsicht. Der Markt bewertet D-Wave bei einer Kapitalisierung von über 6 Milliarden US-Dollar aktuell mit dem 43-Fachen der für 2028 erwarteten Umsätze. Die Investmentbank Mizuho senkte ihr Kursziel kürzlich von 40 auf 31 US-Dollar. Die Analysten behalten das „Outperform“-Rating angesichts des frühen Marktstadiums allerdings bei.
Um die hohe Bewertung aufrechtzuerhalten, muss D-Wave die jüngsten Auftragseingänge zügig in bilanzierbare Umsätze umwandeln. Die Integration der übernommenen Quantum Circuits und die geplante Markteinführung des ersten Gate-Model-Systems im Jahr 2026 bilden die nächsten konkreten Prüfsteine für diese Wachstumsstory.
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