Nvidia öffnet die Tür zur Quanten-KI, und D-Wave Quantum surft die Welle. Die Aktie verzeichnet massive Kursgewinne, obwohl die eigentlichen Impulse von außen kommen.
Der Nvidia-Effekt treibt den Sektor
Am Dienstag veröffentlichte der Chipkonzern seine Open-Source-Modelle „NVIDIA Ising“. Diese zielen auf die Fehlerkorrektur und Kalibrierung von Quantenprozessoren ab. Die Software soll Rüstzeiten drastisch verkürzen und die Genauigkeit der Fehlererkennung verdreifachen.
Die Reaktion an der Börse fiel heftig aus. Das D-Wave-Papier schoss zunächst um knapp 16 Prozent nach oben. Am Mittwoch legte der Kurs nochmals um rund 23 Prozent zu.
Das Handelsvolumen erreichte dabei gut 90 Millionen Aktien. Dieser Wert liegt beachtliche 227 Prozent über dem dreimonatigen Durchschnitt. Analysten werten die Rallye als reine Sektor-Euphorie, da D-Wave von Nvidia nicht explizit als früher Anwender der neuen Modelle genannt wurde.
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Fundamentaldaten rücken in den Fokus
Dabei kann das Unternehmen durchaus eigene Erfolge vorweisen. Allein im Januar sicherte sich D-Wave Aufträge im Wert von knapp 33 Millionen US-Dollar. Damit übertraf der Konzern bereits in einem Monat die gesamten Buchungen des abgelaufenen Geschäftsjahres.
Zu den jüngsten Abschlüssen zählen ein Systemverkauf an die Florida Atlantic University sowie ein mehrjähriger Service-Vertrag mit einem Fortune-100-Unternehmen. Parallel dazu verdreifachte sich der Jahresumsatz nahezu.
Allerdings wuchs auch der bereinigte operative Verlust auf knapp 72 Millionen US-Dollar an. Das Umsatzwachstum kann die hohen Kosten für Forschung und Entwicklung derzeit noch nicht ausgleichen.
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Kapital für die Kommerzialisierung
Ein komfortables Finanzpolster sichert den weiteren Weg ab. Mit liquiden Mitteln von über 880 Millionen US-Dollar hat D-Wave ausreichend Spielraum. Dieses Kapital ist nötig, um die Technologie von der Pilotphase in die breite kommerzielle Anwendung zu überführen.
CEO Alan Baratz trommelt derweil auf politischer Bühne für die Technologie. Auf jüngsten Branchengipfeln positionierte er Quantencomputer als Lösung für den enormen Energiehunger moderner KI-Anwendungen.
Um das aktuelle Kursniveau von rund 21 US-Dollar fundamental zu untermauern, muss D-Wave die laufenden Pilotprojekte zügig in wiederkehrende Service-Umsätze umwandeln. Gelingt dies nicht, droht angesichts des hohen Kapitalverbrauchs ein rasches Ende der von Nvidia ausgelösten Markteuphorie.
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